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 Ist es in Eurem "zu Hause" wirklich so schlimm, dass Ihr immer irgendwo hin müsst um zu Feiern ????

EURE Freiheit hört dort auf, wo IHR durch EUER Verhalten dazu beitragt, dass andere Menschen geschädigt werden.





Keine Atempause - Breitbandausbau geht voran

v.l.n.r.: Stefan Ploog, Arne Pürwitz, Thomas Klömmer, Ralf Lausen 

Im Bürgerhaus in Tielen wurde am Montag d. 12. Oktober 2020 der erste Glasfaseranschluss in der Mittleren Geest aktiviert. Der historische Moment im Ausbauprojekt des Breitbandzweckverbandes Mittlere Geest (BZMG) wurde begleitet durch Verbandsvorsteher Thomas Klömmer, seinen Stellvertreter Stefan Ploog (Bürgermeister Kropp) sowie den leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Arensharde Ralf Lausen und Arne Pürwitz, Projektleiter der TNG Stadtnetz GmbH. In einer durch Abstands- und Vorsichtsmaßnahmen kleinen Runde geladener Gäste wurde der Netzstart mit dem symbolischen Betätigen des großen, roten Startknopfes gefeiert.

„Wir freuen uns sehr über diesen weiteren Meilenstein des Projektes“, so Verbandsvorsteher Thomas Klömmer. „In Kürze werden weitere Anschlüsse online gehen und die ersten Haushalte das schnelle Internet über Glasfaser nutzen können“, so Klömmer weiter.

Damit ist das Bürgerhaus in Tielen der erste Anschluss im Verbandsgebiet, der nach dem Ausbau an die TNG Stadtnetz GmbH übergeben und aktiviert werden konnte. TNG fungiert als Pächter und Betreiber des entstehenden Netzes. Die Glasfasermontage ist in der Gemeinde Tielen bereits weit fortgeschritten, so dass in den kommenden Wochen weitere Anschlüsse aktiviert werden können. Voraussichtlich Ende Oktober soll dann auch in der Gemeinde Erfde die Glasfasermontage starten und für November ist dies für die Haushalte in Meggerdorf geplant. Auch in den Ausbaugebieten im Amt Arensharde geht es voran. Nachdem der Zweckverband den Vertrag mit dem ursprünglich beauftragten Bauunternehmen auflösen musste und den Auftrag neu vergab, geht der BZMG davon aus, dass hier ab November mit der Schaltung der ersten Hausanschlüsse im Gewerbegebiet in Schuby und im Bereich Schuby Weide begonnen wird.

Rechtzeitig zur Aktivierung erhalten die Kunden ihre Zugangsdaten. Kunden, die eine Portierung in Auftrag gegeben haben, erhalten ein Schreiben der TNG mit dem Portierungsdatum. Mit der Portierung vom vorherigen Anbieter wird sichergestellt, dass es zu keinem Ausfall der Internet- und Telefonleistung bei den Kunden kommt. Wer bereits vor dem Portierungsdatum vom Altanbieter über das Glasfasernetz im Internet surfen möchte, kann sich per E-Mail an die TNG wenden, damit die Leistung freigeschaltet wird. Die Vorabnutzung des Anschlusses ist kostenlos möglich, es kann allenfalls eine Mietgebühr von 4,95 Euro für die FRITZ!Box anfallen, sofern kein Router vorhanden ist. 

 

Quelle: PM der Fa. TNG

Gassi gehen soll gesetzlich geregelt werden 

Bericht im Focus ( 1 x Klicken)

Als ich vor ein paar Tagen die Nachrichten las, ist mir etwas merkwürdiges passiert. Ich habe wirklich geglaubt, ich sei einem Aprilscherz aufgesessen. Mitten im August. Da las ich doch tatsächlich: „Mit Hund Gassi gehen soll Pflicht werden.“

 
   Mal ganz abgesehen davon, dass es gerade in dieser Zeit wirklich wichtigere Themen gibt: Was bitte soll das werden? Da stellt man jetzt in der Politik plötzlich fest, dass Hunde Bedürfnisse haben. Ich habe mal gegoogelt. Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge begann die Domestizierung zum Haushund bereits zwischen 15.000 und 100.000 Jahren. 

 
Nach dem Gesetz sind Hunde (wie alle anderen Tiere auch) übrigens nur eine Sache. Moment mal – seit wann können Sachen denn Bedürfnisse haben? Alleine DIESE Einstufung ist uns vom Grundsatz her schon unverständlich. SACHEN haben kein Herz, SACHEN leben nicht...Tiere haben ein Herz und leben. Auch der Mensch gehört der Gattung der Säugetiere an. Dass die Menschheit an sich aufrecht gehen, eine Tastatur bedienen und Atombomben abwerfen kann, macht sie nicht unbedingt besser   

Sicher ist es notwendig einigen Züchtern intensiver auf die Finger zu schauen. Doch mal ehrlich – die Züchter, bei denen DAS notwendig wäre, machen das sowieso nicht legal. Woher will man also wissen, wer illegal züchtet? Und auch den „Welpenhändlern“ – die online Welpen verticken und diese an einer Ampel oder auf einem Parkplatz einfach so in die Hand drücken, muss das Handwerk gelegt werden

Und weiter geht`s. Ein Hund braucht mindestens zweimal am Tag insgesamt eine Stunde Auslauf. Ich stelle mir da gerade einen Husky vor. Zweimal am Tag Gassi gehen, insgesamt nur eine Stunde – das hat mit dem Bedürfnis eines Huskys überhaupt nichts zu tun..das ist für ihn viel zu wenig und er wird kirre.

Und jetzt denke ich an unseren zukünftigen Welpen. Um da eine Stunde Gassigehen zusammen zu bekommen, sind das mehr als zwei Gänge. Zumindest solange er klein ist sind eher 4-6 kurze Runden das Maß der Dinge...und das ist für uns auch kein Problem. Denke grade an unseren Nachbarn. Dessen Hund hat nämlich Hüftprobleme und ist mit nur einem Gang von 45 Min. körperlich „durch“…. Und bekommt der Nachbar nun einen Strafzettel? Sicher hat jedes Tier seine Bedürfnisse. Doch in meinen Augen ist es absolut lächerlich, jetzt eine Verordnung zu erlassen, in dem alle Hunde gleich gestellt sind.

Wir haben die Bedürfnisse der Hunde erkannt.“ ist zuletzt oft zu lesen. Welche überraschende Erkenntnisse, oh kniet mit mir dieses seltene Glück zu preisen.

Mal Scherz beiseite – habt ihr immer noch nicht bemerkt, dass Hunde genau wie wir Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben? Ist das Dummheit, Ignoranz oder das „Wir-wissen-alles-Besser-und-haben-das-sagen-Syndrom“?

Was ist eigentlich los mit unserer Politik? Verzeihung – mit unserem Bundeslandwirtschaftsministerium? Denn von dort kommt dieser Verordnungsentwurf.Außerdem stelle ich mir ein paar Fragen zu dieser Verordnung. Nicht jeder meldet seinen Hund an – woher will man also wissen, wer einen Hund besitzt? Da werden doch wieder nur die bestraft, die ehrlich sind und einen gemeldeten Hund haben. Und die gehen sowieso spazieren.

Und wie will man herausfinden, welcher Hund stundenlang allein zu Hause ist? Hunden kann man das „Allein bleiben“ antrainieren. Wichtig, wenn man arbeiten muss. Und es gibt viele Hundebesitzer, die in der Mittagspause mal eben nach Hause zum Hund fahren. Nach der neuen Verordnung soll sich jetzt mehrmals am Tag eine Betreuungsperson um den Hund kümmern. Was soll das? Es gibt bei uns sogenannte „Schlüsselkinder“. Etwas ältere Kinder, die nach der Schule auch allein zu Hause sein müssen, weil Mama und Papa arbeiten. Ich kann mich nicht erinnern, dass es auch für solche Kinder eine derartige Verordnung gibt.

Und wie bitte schön soll die Einhaltung dieser Verordnung überprüft werden? Ich stelle mir das so vor:

Beim Gassigehen kommt ein Kontrolleur und spricht dich an: „Wie oft wart ihr denn schon draußen?“ Deine Antwort ist aber nicht wichtig, denn um die Wahrheit zu erfahren muss er den Hund fragen. Antwort: „Wau.“ „Was, bisher nur einmal? Das geht aber nicht.“ „Woff“ Soll heißen „Nein“. „Was nein. Wie oft also dann?“ „Wau wau wau wau.“ „Schon viermal. Ach du Schreck, das ist ja viel zu viel. Das grenzt ja schon fast an Tierquälerei.

Dass Haustiere Bedürfnisse haben, dass weiß jeder, der ein Tier besitzt...STOPP, jetzt hab ich mich selbst blöd ausgedrückt. Niemand kann ein Lebewesen „besitzen“. Man kann nur mit einem Lebewesen zusammen leben...egal ob „Zweibein, Dreibein oder Vierbein“.

Ja beim „Dreibein“ ist jetzt auch mal Ihre Phantasie gefordert.

Jeder Hund ist anders, je nach Rasse, Alter und Größe variieren dabei auch die Bedürfnisse. Eine solche Verordnung ist reines Blendwerk und absoluter Blödsinn. Ich frage mich, was kommt als nächstes? Vielleicht die Sauberes-Katzenklo-Verordnung oder die Richtige-Pferde-Satteldecken-Verordnung? Ach nein, bestimmt nicht.

Denn für Pferde und Katzen müssen ja auch keine Steuern gezahlt werden. Da lohnt sich ein solcher Aufwand dann wohl nicht.

...auch ne ein Telemetriechip für Wellensittche bezüglich der täglichen Freiflugstunden wäre technisch machbar

Da wäre es weitaus gescheiter, mal in Sachen Tierschutz andere Dinge in den Vordergrund zu stellen. Wenn ich nur an unser Erlebnis im Tierheim denke.

5 Hundebesuche im Tierheim für die Katz (1x Klicken)

Übrigens: Einer der Hunde im Tierheim, der schon mit „hat Interessenten“ gekennzeichnet war, bevor wir diesen Hund kennenlernen wollten, ist heute immer noch genauso im Internet zu sehen – mit „hat Interessenten“. Also seit mindestens sieben Wochen. Und die Homepage wird sehr wohl bearbeitet. Das habe ich an der schwankenden Anzahl an Hunden und deren Fotos verfolgen können.

DAS wäre ein Punkt, wo man endlich mal was tun sollte. 

Die geplante Verordnung ist einfach nur ein Aprilscherz – mitten im August.

 

 Blutspenden heißt Leben retten

Mit einer Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz leistet jede Spenderin und jeder Spender ehrenamtliches Engagement und übernimmt soziale Verantwortung - freiwillig und unentgeltlich.
Die Sicherheit von Blutspendern und -empfängern muss dabei jedoch jederzeit gewährleistet sein und wird durch unterschiedliche Maßnahmen sichergestellt. Darunter ist die ausschließliche Verwendung von sterilem Einwegmaterial für die Blutentnahme von 500 Millilitern. Eine Übertragung von Krankheiten ist dadurch ausgeschlossen. Der eigentliche Vorgang der Blutentnahme ist nach etwa sieben bis zehn Minuten abgeschlossen. In einem Beutelsystem können die einzelnen Blutbestandteile bei ihrer Weiterverarbeitung in separate, bereits fest verbundene Beutel überführt werden. Teströhrchen mit einer geringen Blutmenge jedes Blutspenders werden in einem Labor des DRK-Blutspendedienstes auf die Blutgruppe, sowie auf bestimmte Antikörper und Infektionserreger untersucht. Die Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel jeder Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet und dadurch unverwechselbar.

Bei Blutspendern taucht dabei häufig die Frage auf, ob sich Sport und das Blutspenden miteinander vereinbaren lassen? Die Antwort lautet „ja“, beides zusammen ist eine gute Kombination. Gerade wer sportlich aktiv lebt, erfüllt meist die gesundheitlichen Voraussetzungen dafür, eine Blutspende leisten zu können und verträgt diese auch sehr gut.    

In Deutschland ist jeder Dritte mindestens einmal im Leben auf das gespendete Blut seiner Mitmenschen angewiesen, und alle sieben Sekunden braucht ein Patient eine Bluttransfusion. Eine künstliche Alternative zu menschlichem Blut sucht man weltweit vergebens. Die Übernahme sozialer Verantwortung durch das Engagement möglichst zahlreicher Blutspenderinnen und –spender ist gegenwärtig die einzige Möglichkeit den Menschen zu helfen, die dringend auf Blutpräparate angewiesen sind. Dies sind beispielsweise Patienten, die an Tumor-, Herz, oder Magen- und Darmerkrankungen leiden, genauso wie Unfallopfer oder junge Mütter und Neugeborene, bei denen es zu Komplikationen während der Geburt kommt.


Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen neu an Krebs. Und auch bei der Behandlung von Krebspatienten ist das soziale Engagement von Blutspenderinnen und –spendern unverzichtbar. Denn Blut ist nicht künstlich herstellbar. Das menschliche Blut wird nach der Spende weiterverarbeitet und die daraus gewonnenen Präparate zu einem sehr großen Teil bei der Behandlung von an Krebs erkrankten Menschen eingesetzt, die oftmals über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Rund 1,7 Millionen DRK-Blutspender ermöglichen jährlich Hunderttausenden Patienten durch Bluttransfusionen ein Überleben. Denn nur wenn kontinuierlich genügend Blutspenden aller Blutgruppen vorhanden sind, kann die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten jederzeit gewährleistet werden.

Für den Spender selbst bedeutet die Blutspende eine Vorsorge für die eigene Gesundheit. Nur ein Beispiel: Vor jeder Blutspende wird unter anderem der Hämoglobinwert des potentiellen Spenders bestimmt. Das Hämoglobin ist ein Protein der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Da es dem Blut seine rote Farbe verleiht, wird es auch als roter Blutfarbstoff bezeichnet. Die wichtigste Aufgabe des Hämoglobins ist die Versorgung der Körperzellen mit lebenswichtigem Sauerstoff. Um eine Blutspende leisten zu können, muss der vor der Spende gemessene Hämoglobinwert bei Männern  13,5 g/dl (Gramm pro Deziliter) sein, bei Frauen  12,5, g/dl. Die roten Blutkörperchen sind der größte Einzelbestandteil des Blutes. Sie haben eine Lebensdauer von circa 120 Tagen. Beim gesunden Menschen werden stetig rote Blutkörperchen abgebaut und neue produziert. Monatlich werden ungefähr 1,2 Liter Blut neu gebildet.

Auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind Blutspenden notwendig. Die Versorgung der Kliniken mit Blut zählt unmittelbar zu den kritischen Infrastrukturen gemäß Vorgaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Rund 2.100 Blutspendetermine bietet der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost jährlich in Schleswig-Holstein und Hamburg an, um die Patientenversorgung an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr sicherstellen zu können.

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost hat eine Vielzahl von Schutzmaßnahmen aufgesetzt, die Blutspenderinnen und – spender, so wie die DRK-Mitarbeiter, ehrenamtliche Helfer und alle auf den Spendeterminen anwesenden Personen bestmöglich vor Infektionen schützen.

Auch Stefan Ploog, Bürgermeister der Gemeinde  Kropp, vertraut diesen Maßnahmen.

Er unterstützte mit seiner Blutspende am Montag d. 17. August 2020 diese Aktion, denn gerade im Sommer gibt es einen großen Mangel an vorhandenen Blutkonserven. Stefan Ploog möchte allen Bürgern und Bürgerinnen zeigen, dass es keinen Grund  gibt, sich vor einer Blutspende zu fürchten. Und er hegt die Hoffnung, dass sein Beispiel viele Nachahmer findet, die dann bei dem nächsten Blutspendetermin ebenfalls dabei sind.

Um einen reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln auf seinen Blutspendeterminen gewährleisten zu können, weist der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost darauf hin, dass derzeit eine Blutspende nur mit einer Terminreservierung möglich ist.

Diese kann, über die Terminsuche auf der Website

Blutspende Nord-Ost - bitte hier klicken


über den digitalen Spenderservice

Digitaler Spenderservice - bitte hier klicken


Alle DRK-Blutspendetermine finden Sie unter www.blutspende.de

DRK - Blutspendetermine - bitte hier klicken


oder auch telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 vorgenommen werden.

Blutspenderinnen und -spender, die schriftlich zu Spendeterminen eingeladen werden, haben die Möglichkeit, einen mit der Einladung zugesandten QR-Code für ihre Terminreservierung zu nutzen.


WIR versäumen gar NIX...

...und angesichts der zur Zeit wieder steigenden Infektionszahlen durch wenige – vor allem egoistische Menschen, welche der Meinung sind, dass Ihnen die Welt gehört...machen wir weiterhin NIX. Und wenn wir was machen achten wir auf AHM. Also Abstand, Hygiene, Maske.

Und ansonsten schwelgen auch wir mal in Erinnerungen aus den Jahren 2018 oder 2019.

DAS muss dann für 2020 und evtl. auch bis Sommer 2021 reichen....

Und JA...auch in unserem privatem Umfeld haben sich einige Menschen sehr verändert. Zum Teil Positiv aber auch teilweise zum Nachteil uns gegenüber. Das bleibt nicht aus und ist halt einer extremen Grenzsituation geschuldet, aber es ist wie es ist und (sogenannte) Freundschaften zerbrechen und das eine oder andere gut gemeinte Geschenk wandert in diesen Zeiten vom TV-Tisch auch schon mal auf den Dachboden oder in irgendeine Fernsehsendung.....

Hey... ich (Jahrgang 1962) kenne noch die Zeiten, als meine Eltern mitunter 1 oder mal 2 oder 3 Jahre Urlaubsbilder geschaut bzw. Diaabende gemacht haben. Ich gebe es zu: Hat mir damals auch nicht gefallen 186 Stalagmiten in irgendwelchen Höhlen...hat aber meine Eltern glücklich gemacht...

Meiner Frau und mir reichen in 2020 Spaziergänge in die Umgebung, verbunden mit Video´s aus den „alten Zeiten“.....

Wir brauchen kein Konzert mit 13.000 Besuchern in Düsseldorf und auch keinen Fußball mit Stadionbesuchern bzw. Flohmärkte oder sonstige Veranstaltungen wo uns verantwortlungslose Menschen viel zu nah kommen.

Der deutlich zumende Stress beim Einkaufen reicht völlig.

Im Jahr 2020 ist das Hinterherhecheln nach irgendwelchen Veranstaltungs-Einnahmen gelinde gesagt der Allgemeinheit gegenüber unverantwortlich.

Auch weil die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass die Ausgaben der Allgemeinheit - Sprich Gesundheitswesen - durch die Decke gehen und sich hinterher kein Veranstalter daran beteiligt oder die Besucher eine evtl. Behandlung auf der der ITS inkl. Beatmung selbst bezahlen würden.

Hört bitte mit der Träumerei und Leugnung auf.

Dieses Virus und die damit verbundene Pandemie ist sowas von scheissgefährlich und bis uns allen ein potenzieller Imstoff - NICHT dieses  Zeugs aus Russland - zur Verfügung steht, werden wir alle mit den derzeitigen Einschränkungen leben MÜSSEN.

Die derzeit steigenden Zahlen durch Menschen, die sich scheinbar zu Hause nicht wirklich wohl fühlen und meinen, nicht ohne Urlaub leben können, sprechen für sich.

Aber wie sagte einst einer unserer früheren Bundpräsidenten Namens Roman Herzog?

Zitat: "Jeder hat das Recht auf eigene Dummheit."

Auch wir hören sehr gerne Bryan Adams .. aber wenn wir im September nach Düsseldorf fahren würden, würden wir das Virus evtl. in unsere Gemeinde rein schleppen, und das werden wir unseren Nachbarn und Freunden hier nicht antun.

Denn wir leben in einer sehr schönen Landschaft mit tollen Menschen. WIR  versäumen hier jedenfalls NIX

UND im Jahr 2020 hat doch JEDER Video´s aus den guten alten Zeiten....

In einigen Bereichen können wir auch aushelfen......unser Archiv ist unergründlich

Florian Schröder in Stuttgart  bei  Anti-Corona-Demo

Er führt die Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker genial vor, dreht nach ca. 6 Min. den Spieß um und zieht das Ding durch. Diese 12 Minuten sind es wehrt...

 Corona-Leugner und  Demokratie-Gegner berufen sich oft auf das Zitat "Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit" ohne überhaupt zu wissen wovon sie reden und vom wem dieser Satz stammt.

Nämlich von Georg Wilhelm Friedrich Hegel * 1770/Stuttgart

 

Zeiten ändern sich - aber manche Lieder bleiben

„The Beatles“ und der Ableger „The Rattles“ bestimmten in den 60ger Jahren des vergangenen Jahrtausend die Best-Club-Szene in der damaligen BRD und vor allem in Hamburg.

Und während die Beatles mit John Lennon, Pete Best, Paul McCartney, Stuard Suttcliffe, Tommy Moore, George Harrisen, Ringo Starr und Norman Chapman 1960 starteten und letztendlich mit den allseits bekannten George, Ringo, John und Paul Weltruhm erlangten, sich im Jahr 1970 auflösten und seitdem auch nie wieder zusammen Musik gemacht haben, treten einige der damaligen „Rattles“ noch immer gemeinsam auf, bzw. sind nach wie vor aktiv.

Einer der Rattles ist übrigens Achim Reichel.


Und Achim Reichel (geboren 1944 - ergo 76) hat bis heute ein Lied in seinem Programm.

Lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie drei Versionen von

 "Come On And Sing"

 

1966

2003

2020

Und als Zugabe ein Lied mit Herbert Hildebrand

als Rattles-Frontman




Pfingsten 2020...ist schon ein bisschen anders...

Wir wissen nicht wo Sie, liebe Leser*innen zum heutigen Zeitpunkt im Jahr 2020 evtl. schon gewesen wären, was Sie geplant haben, was bei Ihnen alles "hinten runter gefallen ist". Bei uns fielen 2 Konzertbesuche und ein 3 wöchiger Dänemark-Urlaub flach.

Aber davon mal abgesehen, ist für uns das Leben auch mit Einschränkungen, Abstandsregeln und Maskenpflicht noch sehr lebenswert.

Unser Lieblingsrestaurant in Kropp macht seit vielen Wochen auch Lieferservice bzw. "Ausser Hausverkauf". Das Essen schmeckt uns zu Hause genauso gut, und für die sogenannte Atmosphäre kann man ja auch mal selbst etwas tun. Also auf den Tisch mit Kerzen, Tischdecke, die "guten Gläser" usw.

Ja...es ist einfach so. Pfingsten 2020 ist anders. Pfingsten 2020 ist zunächst mal etwas ruhiger. Unsere Einkäufe haben wir schon am Dienstag erledigt, völlig stressfrei. Ich weiss auch gar nicht mehr, wann ich zuletzt an einem "Pfingstsamstag"  im Fernsehen "Winnetou 1" geschaut habe.

Ok, dass Klekih-Petra und Nscho-Tschi in diesem Film sterben fand ich schon, als ich seinerzeit angespannt und mit schweren Atem diese Filme als Kind sah, nicht so wirklich prickelnd. Damals haben meine Schulfreunde diese Filme nachgespielt. Irgendeiner musste immer am Marterpfahl sterben und im Gegenzug hatte ein anderer von uns stets die Aufgabe sich um Frau und Kind des gemarteten weissen Siedlers zu kümmern...wollte aber niemand.

Aber ich schweife ab...oder auch nicht. Denn derartige Rückzüge in die eigene Kindeheit zeigen uns allen, dass das Leben eben doch irgendwie immer wieder weitergeht.

Und letzteres hat uns die Natur, hat uns unser „Papa Amsel“ heute in unserem Garten wieder einmal vorgemacht. Das Leben geht weiter. Und das Leben findet immer einen Weg.

Ich habe durch die Fotos / Filme von unseren Gartenbesuchern in den letzten Woche meine Ruhe und Geduld wieder gefunden...

Und sei es beim Schauen eines Karl-May-Filmes oder in einer Badewanne - oder beides Gleichzeitig?

In diesem Sinne, wünschen wir Ihnen allen ein gesundes Pfingsten 2020

Und bleiben Sie gesund


Corona-Bewältigung einmal anders

Lockheed F-16 Fighting Falcon von den Thunderbirds der USAF am 28. April über New York City

Vielleicht haben Sie es auch in den Nachrichtensendungen der letzten Tage gesehen: Über den Dächern von New York City kam es zu einem spektakulären Ereigniss. 

Die beiden weltbesten Kunstflugstaffeln, die Thunderbirds der USAF mit ihren F-16 „Fighting Falcon“ und die Blue Angels von der US-Navy mit ihren F/A -18 "Hornet" trafen sich am Himmel über New York City zu einer wahrlich beeindruckenden Vorstellung und dankten auf die einzigartige Weise, den zahllosen Helfern in den Kliniken und anderen Einrichtungen des States New York im Kampf gegen Corona.

Wenn wir jetzt mal einfach diesen überforderten, blondierten und mit Selbstbräunern geschönten alten Herren weg lassen.... eins können die Amerikaner....die Begriffe Show und Fliegen mit einander verbinden.

Im TV waren nur sehr kurze Filmsequenzen zu sehen.... wir haben recherchiert, wurden fündig und deshalb können Sie bei uns ein ca. 15 minütes Video dieses - ja man kann es sicherlich so sagen - historischen und besonderen Fluges als "Dank an die Helfer", sehen.


Höchste Zeit die inneren Stellschrauben mal neu zu justieren


Ich weiß nicht, wie es Ihnen in diesen Zeiten geht, aber meine Frau und ich haben vor ungefähr 14 Tagen begonnen langsam aber sicher an unseren inneren Stellschrauben zu drehen - jeder für sich auf seine eigene Weise.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Wir gehören nicht zu den Menschen, die sich ihrer Grundrechte beraubt fühlen und irgendwelchen abstrusen Verschwörungstheorien hinterher rennen, nur weil sie nicht in der Lage sind, mal nach dem IfSG zu googeln und dann sehr schnell sehen könnten, dass unser aller Freiheit mitnichten in Gefahr ist, sondern dass vielmehr alle bisher getroffenen Maßnahmen ihre Richtigkeit haben.

Was ich meine, ist vielmehr eine Art Reizüberflutung. Mal abgesehen von Serien, die lange vor „C“ (sie merken, ich spreche das Wort „Cxxxxx“ gar nicht mehr aus) abgedreht waren, wird man in nahezu jeder Minute in der die Glotze läuft an „C“ erinnert. Von den Talkshows, die eh kein anderes Thema mehr haben mal abgesehen, wird man durch das fehlende Publikum und diesen irgendwie „sterilen Stimmungen“ immer wieder an ….Sie wissen schon...das „C“ erinnert.

Ich könnte jetzt von TV-Lookdown usw. weiter reden und auch über das eine oder andere philosophieren....will ich aber nicht....

Wir haben einen Garten. Und da wir unseren gefiederten Freunden immer schon eine gute Lebensgrundlage bieten, werden jedes Jahr Nester gebaut und auch fleißig gebrütet. Und natürlich haben wir schon das eine oder andere Mal Nachwuchs gesehen.

Aber noch nie hatte ich das Glück davon Fotos machen zu können.

Heute morgen sah ich durch Zufall „Amsel-Junior“ gut getarnt auf einem Ast sitzen.

Nach ungefähr 10 Minuten kam "Junior 2" dazu .. 

 ..Geschwister warten auf den "Lieferservice"....

Nach einer weiteren Stunde - Junior 1 (oder war es Junior 2?) hatte inzwischen den Standort gewechselt - kam es dann zum letzten Foto als „Papa-Amsel“  das Frühstück brachte..... bisher mein ganz persönliches "Foto des Jahres"

Ich bin Jahrgang 1962 und habe 57 Mal Ostern und viele andere Dinge hinter mir. Aber einen solchen Moment hab ich heute, genau 205 Tage vor meinem „58ten“, das erste Mal mit eigenen Augen gesehen.

Warum erst jetzt? Ganz einfach, weil auch ich mir bisher selten Zeit und Muße genommen hab einfach mal still auf Terrasse zu sitzen, sondern - ich gebe es zu - auch viel zu oft die „Glotze“ anhabe.....und sei es nur um auf dem „Laufenden“ zu sein, oder im Auto zu sitzen und auf dem Weg irgend wohin zu sein.

"Auf dem Laufenden"...das war ich heute. Und zwar auf eine für mich, ganz neue Art. Ganz ohne das große „C“ und irgendwelche PK´s im Fernsehen.

Ich war, nein ich bin, "auf dem Laufenden" im Leben der Familie Amsel in unserem Garten, und bin gespannt wie es weiter geht....

Das ist meine ganz persönliche erste Stellschraube ….und die anderen finden meine Frau und ich auch noch ... bleiben Sie gesund.

Corona-Stein-Schlange in Kropp wächst

Gleich zwei Corona-Stein-Schlangen wachsen in Kropp langsam aber sicher zusammen. Kinder und Erwachsene waren zu Hause kreativ und haben einen Spaziergang an der frischen Luft genutzt, um die Schlangen größer werden zu lassen. So sind bereits knapp 400 bunt bemalte Steine mit guten Wünschen, fröhlichen Gesichtern, Regenbögen oder fantasievoll verziert an die beiden Schlangen gelegt worden. Eine Stein-Schlange beginnt am evangelischen Kindergarten und wächst Richtung Rathaus und die zweite Schlange hat ihren Kopf am Rheider Weg Ecke Zobelweg und verläuft Richtung evangelischer Kindergarten. Die beiden Initiatoren Tina Eckmann und Jessica Wagner freuen sich, dass Ihre Initiative so gut angenommen wird. „Unabhängig voneinander haben wir von der Idee gehört und diese gleich für Kropp umgesetzt“, erzählt Tina Eckmann. „Ganz nach dem Motto: Zusammen etwas alleine machen“, ergänzt Jessica Wagner. Noch sind die Schlangen nicht zusammengewachsen und können mit vielen weiteren liebevoll gestalteten Steinen verlängert werden.

Was mit den Steinen nach der Corona-Zeit passiert, ist zwar noch nicht ganz klar, aber an Ideen mangelt es nicht, sagt Tina Eckmann.    (mhi)


In der sogenannten "modernen Zeitrechnung" gab es noch nie eine weltweite Krise von gerade zu epischem Ausmaß, wie die gesamte Menschheit sie derzeit auf allen Kontinenten bewältigen muss.

Noch nie stand die gesamte Menschheit binnen so kurzer Zeit still.

Selbst in all den großen Kriegen, welche Menschen seit Beginn der Zeitrechnung sinnlos gegeneinander ausgetragen haben, stand in keinem Land, auf keinem Kontinent,  jemals  die gesamte Gesellschaft STILL.

 Umso mehr ein Grund all den Menschen zu DANKEN, welche stets für uns Alle "DA" sind...und an all die  Menschen die besonnen und mit Blick auf ihre Mitmenschen reagieren ein ganz großes

"DANKE"






Einfach mal Umdenken – nicht nur für den Moment

In Zeiten wie diesen, in denen der direkte soziale Kontakt fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, tritt plötzlich eine unerwartete Stille ein. 

Doch der Verzicht auf Partys mit vielen Freunden, Grillabende mit der ganzen Familie und andere Unternehmungen muss nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern kann uns allen sogar neue Möglichkeiten eröffnen.

Da sieht man Menschen, die sonst vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, die plötzlich ausgiebige Spaziergänge machen oder im Garten einfach die Sonne genießen. Es werden wieder Bücher gelesen, oder man greift zum Telefonhörer statt Nachrichten über Whatsapp zu schreiben.

Die Sicherheitsmaßnahmen distanzieren die Menschen und lassen sie gerade dadurch dichter zusammen rücken. Es ist eben nicht alles abgesagt. Die Situation holt uns alle zurück auf den Boden und zwingt uns zum Umdenken.

Und das ist gut so. Denn wir erinnern uns plötzlich an längst vergessene Dinge. Wir bemerken, dass die Stille um uns herum unserem Körper und unserem Geist gut tut. Und irgendwann werden wir wieder mit unseren Familien um den Grill sitzen oder mit Freunden auf Partys gehen können. Irgendwann, wenn wir durch Ruhe und Besonnenheit das Virus zurückgedrängt haben. Die Welt hält den Atem an, und Mutter Erde atmet auf.

Doch wie geht es weiter, wenn der Alltag wieder Einzug hält? Werden wir uns an die guten Werte, die jetzt so wichtig sind, auch dann noch erinnern?

Wir werden wissen: Medizinischer Fortschritt hat geholfen.

Aber wir werden auch erfahren: Nicht so sehr die Technik oder die Entwicklung der Medizin, sondern die Veränderung unserer sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz starker Einschränkungen solidarisch und konstruktiv blieben, gab den Ausschlag.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern kann für uns alle ein Neuanfang sein. Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen, und gerade dadurch enger denn je miteinander verbunden sein. Das macht die Welt stabiler und wertvoller. Und es stellt sich die Frage: Wenn das Virus das kann – können wir das dann nicht auch?

Vielleicht ist das Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft mit der deutlichen Botschaft: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.

System reset – Neustart – So geht Zukunft

Und wer es noch immer nicht begriffen hat: Es gibt gegen Covid 19 keine Medikamente und keinen Impfstoff.

Für die nächste Zeit nur für die allernötigsten Einkäufe oder den Weg zum Arzt oder zur Apotheke durch die Gegend zu fahren und ansonsten nur allein, oder mit Menschen des eigenen Haushalts vor die Tür gehen.

Und auch wenn es schwerfällt, darüber Hinaus Kontakte zu Menschen, die nicht im eigenen Haushalt leben zu vermeiden....das kann doch nicht sooo schwer sein, wenn´s um die eigene und die Gesundheit anderer Menschen geht.

Wenn wir ALLE - und auch die noch immer uneinsichtigen - DAS für ein paar Wochen durchhalten...dann, und nur dann, bekommen wir es vielleicht hin, dass auch die Menschen, die den Risikogruppen angehören, also Menschen mit Vorerkrankungen sowie die einsamen älteren Menschen in den Heimen auch in unserer Umgebung – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen - diese schwere Zeit überstehen.  

Ein Blick auf Kropp

Nein....nicht Sonntagfrüh um 8 Uhr, sondern Donnerstag d. 26. März gegen 9 Uhr 45

In Zeiten der Corona Krise ist das gesellschaftliche und soziale Leben nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Und das ist auch gut so, denn wir alle wollen doch so schnell wie möglich, dass das Virus an uns vorbei geht und alle Leute, egal ob alt oder jung, es lebend überstehen.

Doch auch die Wirtschaft kommt in Nöten. Die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbüros sorgt für Kurzarbeit und sehr wahrscheinlich auch für spätere Insolvenzen.

Doch wie genau sieht das eigentlich dort aus, wo wir wohnen? Zum Beispiel in Kropp. Wir haben uns per Telefon, Whattsapp und Skype umgehört, und fassen hier einige der Antworten zusammen.

Natürlich trifft es auch in Kropp die Wirtschaft.  Egal ob spezialisierter Onlinehandel, Eventfirmen oder  Geschäfte ohne lebensnotwendige Produkte, ob Büros wie z. B. Versicherungen, ob Banken und Sparkassen oder Therapie- und Massagepraxen – sie alle leiden unter Kurzarbeit oder sogar Schließungen. Ariane Will, Inh. einer bekannten Praxis für Physiotherapie, Krankengymnastik und Massage berichtete, dass nur noch die medizinisch unbedingt notwendigen Termine durchgeführt werden dürfen. „Dadurch fallen 75% der gesamtem Termine erst mal weg, und wir fahren nur noch mit einer Art Notbesetzung,“ so Will weiter.

Und dennoch ist die Stimmung nicht resignierend. Ganz im Gegenteil – die Notwendigkeit dieser Maßnahmen wird von allen erkannt und akzeptiert. Und gleichzeitig hoffen alle, dass diese Krise nicht zu lange andauert.

Die Einstellung des sozialen Lebens hat auch das Vereinsleben zum Erliegen gebracht. Der TSV Kropp zog als einer der ersten Vereine in Schleswig Holstein die Reißleine. Der Vorsitzende des größten Vereins in Kropp, Lars Underberg, erzählte, dass die Mitglieder die Schließung des kompletten Vereins und sämtlicher Sportarten überwiegend positiv aufgenommen und unterstützt hätten. Von den anderen Vereinen erfuhren wir ähnliches. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, setzen einige Vereinsmitglieder stattdessen auf „Hilfsangebote“.  Sie unterstützen die „Nachbarschaftshilfe“, die vom Amt Kropp geleitet wird. Es soll dabei vor allem Menschen geholfen werden, die zu den Risikogruppen gehören oder gar in Quarantäne sind. Und dabei geht es nicht nur um Lieferservice, sondern auch um alltägliche andere Dinge wie z. B. mit dem Hund Gassi gehen.


Da ist es unverständlich, wenn beispielsweise Ingo Paulsen (st. VS des HHG-Kropp) davon berichtet, dass eine Seniorin sich darüber aufregt, dass manche Geschäfte geschlossen haben, wenn sie doch unbedingt dort hinein will. Dass aber gerade sie zu der größten Risikogruppe gehört wird ihr wohl erst dann bewusst werden, wenn sie wirklich davon betroffen ist. Zum Glück sind das aber die Ausnahmen.

Auch Abwechslung ist geboten. Statt große Partys gibt es Partymusik von Wohnzimmer zu Wohnzimmer, immer mit der Warnung nicht in Gruppen zu feiern. Die Planungen für Events im Sommer und Herbst werden weiter geführt. Es gibt weiterhin Zuversicht auf ein Zustandekommen der NDR- Sommertour oder der Mondscheinnacht.


Auch die Arbeiten  im Geestlandbad gehen voran. Nicht alles liegt also brach. Uwe Baurhenne, 1. Vorsitzender der Wasserfreunde Kropp e.V. berichtete uns vom Stand eben dieser Arbeiten von denen er uns eine Fotos übermittelte.


Bürgermeister Stefan Ploog ist voll des Lobes über seine Mitarbeiter und den Bürgern Kropps. Er erklärte uns dazu: „Ich bin sehr stolz auf meine Kropperinnen und Kropper. Die Abstandsregeln werden eingehalten, es gibt keine Menschenansammlungen und die Hilfsbereitschaft ist sehr groß. Wir sind gleich zu Beginn der Einschränkungen mit einem Aufruf auf unserer Homepage gestartet. Es haben sich sofort einige Mitmenschen aus Kropp und dem Umland bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. Als ich dann noch hörte, dass Edeka Jensen Probleme mit der Auslieferung von bestellten Waren an unsere älteren Mitbürger und Personen der Risikogruppe hat, haben wir entschieden, die Kollegen des Bauhofs für die Auslieferung einzuplanen. Das läuft sehr gut - so die Rückmeldungen von Menschen, die gestern und heute schon beliefert wurden. Aktuelle Informationen und weitere Hinweise werden tagesaktuell in einer besonderen Rubrik an präsenter Stelle veröffentlicht. Ich kann feststellen, dass Kropp zusammengerückt ist, zusammenhält und wir die Krise gemeinsam meistern werden.“

Übrigens: Nach unserer Beobachtung sind auch die Hamsterkäufe in der Umgebung inzwischen erheblich weniger geworden...gleichwohl bleibt das Thema "Klopapier" weiterhin ein Rätsel an dem sich Soziologen wohl noch viele Jahre die Zähne ausbeissen werden.

Unser Fazit: Trotz vieler Hürden und Schwierigkeiten ist das Verständnis und die Hilfsbereitschaft der Bürger Kropps für alle diese Maßnahmen sehr groß. Kropp rückt zusammen. Bleibt die Hoffnung, dass diese Nähe auch nach dem Virus für das Leben in Kropp erhalten bleibt.

Höchste Zeit einmal ohne "wenn und aber" zusammen zu stehen

Auf dieses Video wurden wir von unserem Leser,  G. Fischer aus Stockelsdorf bei Lübeck, hingewiesen. Vielen Dank dafür


© Text und Musik: Sebel, 2.Stimme: Inga Strothmüller, Kamera: Moritz Flöhr (Urbanfilm) www.moritzfloer.de www.urbanfilm.de

 


Moment mal



Covid 19 - Kein Grund zur Panik gesunder Menschenverstand reicht völlig aus

Dass der 3te Virus des Corona-Stammes auch Europa erreicht, hätte jedem normal denkenden Menschen klar sein müssen – das ist nun mal der Preis, den wir alle für die Globalisierung zahlen müssen. Ob uns das nun gefällt oder nicht.

Der 3te Virus des Corana-Stammes, fragen Sie? Ja, denn auch die Krankheit SARS ( 2002/2003 weltweit 774 Tote) bzw. die 2012 im arabischen Raum ausgebrochene Krankheit MERS wurden von Viren des Corona-Stammes ausgelöst.

Bevor nun Irgendjemand auf den Dreh kommt und meint „Ist DOCH alles halb so wild“...steht dem ein eindeutiges NEIN entgegen. Aber dieses NEIN steht ebenso dem Thema Hamsterkäufe und Panik entgegen.

Jeder, und wirklich jeder kann dazu beitragen sich und andere Menschen vor Covid 19 (so der Name für das neue Coronavirus) zu schützen, die dazu notwendigen Schritte werde ich nicht mehr erläutern, denn sie sind in Medien ohnehin schon präsent.

Viel wichtiger ist, die allseits bekannten Hinweise auch zu beachten – welche übrigens auf dem ganz normalen Menschenverstand beruhen.  

Ich kann jetzt nur für meine Frau und mich sprechen: Obwohl wir alleine vom Alter her aber auch von unseren (leichten) Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, verfallen wir nicht in Panik, machen keine Hamsterkäufe oder ähnliches.

Aber gewisse Dinge werden wir uns temporär verkneifen. Meine Frau und ich hatten eigenlich geplant zeitnah mal wieder ins Kino zu gehen. Gestrichen. Wo ist das Problem? Ist eh Zeit endlich mal die eine oder andere zuletzt gekaufte DVD zu schauen.

Und morgen fahren wir ganz normal zum Einkaufen nach Rendsburg, Erfde oder Kropp. Wo ist das Problem? Und wenn wir zu Hause sind und ausgeladen haben, dann gehen wir ins Bad und waschen uns ganz einfach gründlich die Hände....ja vielleicht auch etwas gründlicher als sonst...aber...Wo ist das Problem?

Und "JA" auch wir haben die Geschehnisse der vergangenen Tage und Wochen einmal zum Anlass genommen, unsere Vorräte für ca. 1-2 Wochen etwas auf zu füllen. Wobei man deratige Mengen sowieso im Haus haben sollte.

Und es wird sicherlich auch wieder Shitstorm von uneinsichtigen Menschen geben, weil diese einfach nicht gewillt oder in der Lage sind, Absagen von Veranstaltungen zu verstehen und über ihren eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Und DAS ist ein Problem