Die Sportler*innen kämpfen bei Olympischen Spielen 2020 in Tokio um Elektroschrott

Gold, Silber und Bronze für die Medaillen für die Olympiade 2020 in Tokio werden aus recycelten Elektrogeräten wie Smartphones oder Laptops gewonnen. Zur Zeit sind bereits 2.700 kg Bronze, 4.100 kg Silber und 30 kg Gold gesammelt worden. Das noch fehlende Material soll durch Gerätespenden gesammelt werden.

Die Idee wurde bereits zu den Spielen 2016 in Rio de Janeiro ausgegriffen. Damals lag der Anteil des „Elektroschrotts“ im Material der Medaillen bei 30%.

In Tokio sollen die Medaillen nun zu 100% aus recyceltem Material bestehen.

Die Materialien für die Medaillen der Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden aus recyceltem Elektronik-Schrott gewonnen. Dies teilten die Organisatoren mit.

Seit 2017 läuft demnach ein Projekt, in dem unter anderem weggeworfene Smartphones oder Laptops ausgeschlachtet werden, um daraus wertvolle Metalle zu gewinnen. Auch Industrieabfälle werden ausgewertet. „Es ist zu erwarten, dass die restlichen Mengen an Metallen für die olympischen und paralympischen Medaillen aus den bereits gespendeten Geräten gewonnen werden können“, hieß es in einer Stellungnahme.

Für die begehrten Auszeichnungen brauchen die Veranstalter 2.700 Kilo Bronze, 4.100 Kilo Silber und 30 Kilo Gold. Bronze liegt bereits in ausreichender Menge vor, auch beim Gold und Silber fehlt nicht mehr viel. Bereits bei vorherigen Spielen wurden recycelte Metalle für die Anfertigung der Medaillen genutzt, in Rio de Janeiro 2016 wurden 30 Prozent der Bronze und des Silbers auf diesem Wege gewonnen. Das Design der Medaillen für Tokio soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

© SL-Süd-Online 2019


 

                                                                   


 





 



 

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