Geestlandbad Kropp öffnet mit durchdachtem Corona-Konzept

Foto: U. Baurhenne

Endlich ist es soweit. Rechtzeitig zum Sommer öffnet auch das Geestlandbad Kropp wieder seine Türen. Ab Montag, den 08. Juni 2020, dürfen Freibäder in Schleswig-Holstein mit einem Konzept zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln seitens des Betreibers wieder öffnen.

Noch vor kurzem war das für Viele undenkbar. Vor einigen Wochen konnten wir uns außerdem persönlich einen Eindruck von den Umbauten und Neuerungen innerhalb des Geestlandbades machten, die zu der Zeit noch um einiges von der Fertigstellung entfernt waren, was auch damit zusammenhing dass die für das Kinderbecken verantwortliche Firma aus Italien stammt und deren Mitarbeiter auf Grund der Corona-Maßnahmen seinerzeit nicht mehr einreisen konnten.

Voller Ungeduld warteten allerdings alle Schwimmer darauf endlich wieder ihre Runden drehen zu können. Auch wenn es jetzt einige Einschränkungen geben muss: Das Geestlandbad Kropp hofft dennoch auf regen Besuch.  

Die Gemeinde Kropp und das Team des Geestlandbades freuen sich, ab nächster Woche endlich wieder Besucher*innen im Freibad begrüßen zu dürfen und möchten vorab über alle wichtigen Regelungen bezüglich der Öffnung informieren. Alle Regelungen werden selbstverständlich laufend überprüft und neuen Vorgaben des Bundes oder Landes Schleswig-Holstein angepasst. Wir starten also zunächst mit den nachfolgenden „Corona-Regelungen“ für unser Geestlandbad – es ist, wenn Sie so wollen, ein Versuch, unseren Einwohnerinnen und Einwohnern den Besuch des Freibades zu ermöglichen.

Öffnungszeiten
Zu folgenden Zeiten wird das Geestlandbad Kropp ab dem 10. Juni zunächst ausschließlich für die Frühschwimmer geöffnet. Ab Samstag, den 13.06.2020, gelten dann auch die weiteren Öffnungszeiten:
Mo. und Di. :    06:00 – 11:00 Uhr
Mi. – Fr.:          06:00 – 11:00 Uhr und 14:00 – 19:00 Uhr

Sa. und So.:    10:00 – 18:00 Uhr

In der Zeit von  06:00 - 11:00 Uhr dürfen nur die Personen mit einem Frühschwimmerticket schwimmen.
Darüber hinaus können Einzeltickets für folgende 2-Stunden-Taktungen erworben werden:
Mi. – Fr. :       14:00 – 16:00 Uhr   und
                      17:00 – 19:00 Uhr.
Sa. und So.:  10:00 – 12:00 Uhr    und
                      13:00 – 15:00 Uhr    und
                      16:00 – 18:00 Uhr.

Nach Ablauf der jeweiligen zwei Stunden müssen Alle das Schwimmbad verlassen, da dieses dann entsprechend der geltenden Hygienevorschriften gereinigt wird.

Eintrittskarten
Am 08. und 09. Juni findet in der Zeit von 10-18 Uhr ein Kartenvorverkauf für das Frühschwimmerticket im Geestlandbad statt. Dieses Ticket berechtigt ab dem 10. Juni montags-freitags in der Zeit von 06 - 11 Uhr zum Schwimmen.
Alle weiteren Tickets sind ausschließlich online zu erwerben. Das Onlineticketsystem ist unter dem Link https://tickets.amt-ks.de/geestlandbad/ zu erreichen.

Uns ist bewusst, dass dieser Ablauf mit einigen Herausforderungen verbunden ist. Hauptgrund für das Online-Verfahren sind die Vorschriften zur Nachverfolgung von Infektionsketten. Wir müssen zu jeder Zeit wissen, wer sich im Bad befindet bzw. befunden hat. Diese Daten werden unter Wahrung der gültigen Datenschutzvorgaben behandelt und nach Ablauf einer Frist von 6 Wochen gelöscht.

Eintrittspreise
Frühschwimmerticket: 60,00 € (für die gesamte Saison)
Einzelticket Erwachsene: 3,00 €
Einzelticket Kinder u. Jugendliche: 1,50 €

Weitere Informationen

•    Es werden pro 2-Stunden-Takt maximal 200 Personen eingelassen.

•    Es gelten bis auf weiteres auch die zurzeit gültigen Abstandsregelungen und weiteren Hygienevorschriften.

•    Innerhalb des Geestlandbades wird es zur Einhaltung der Abstandsregelungen eine Einbahnstraßenführung geben

•    Zum Duschen dürfen nur die Außenanlagen genutzt werden

•    Auf dem Gelände des Geestlandbades werden provisorische Umkleidebereiche für Frauen und Männer aus Bauzäunen und Planen errichtet

•    Hinsichtlich der Nutzung der Sprungtürme und des Kinderbeckens müssen die Entscheidungen des Landes Schleswig-Holstein am nächsten Wochenende abgewartet werden

Um die Öffnung des Geestlandbades langfristig gewährleisten zu können, werden alle Besucher*innen gebeten, sich an die vorgegebenen Regelungen zu halten. Wir werden Sie selbstverständlich weiter informieren, sobald weitere Lockerungen für den Betrieb von Freibädern gelten.

Alle Hygiene Regeln finden Sie hier noch einmal zusammen gefasst

Auch die SL-Süd-Online.de wünscht Ihnen allen viel Spaß beim  Besuch im Geestlandbad Kropp.

Halten sie – in Ihrem eigenen und im Interesse aller -  bitte die vorgegebenen Regeln ein und bleiben Sie vor allem gesund.

Zusammenhalten durch Abstand halten.


Pfingsten 2020...ist schon ein bisschen anders...

Wir wissen nicht wo Sie, liebe Leser*innen zum heutigen Zeitpunkt im Jahr 2020 evtl. schon gewesen wären, was Sie geplant haben, was bei Ihnen alles "hinten runter gefallen ist". Bei uns fielen 2 Konzertbesuche und ein 3 wöchiger Dänemark-Urlaub flach.

Aber davon mal abgesehen, ist für uns das Leben auch mit Einschränkungen, Abstandsregeln und Maskenpflicht noch sehr lebenswert.

Unser Lieblingsrestaurant in Kropp macht seit vielen Wochen auch Lieferservice bzw. "Ausser Hausverkauf". Das Essen schmeckt uns zu Hause genauso gut, und für die sogenannte Atmosphäre kann man ja auch mal selbst etwas tun. Also auf den Tisch mit Kerzen, Tischdecke, die "guten Gläser" usw.

Ja...es ist einfach so. Pfingsten 2020 ist anders. Pfingsten 2020 ist zunächst mal etwas ruhiger. Unsere Einkäufe haben wir schon am Dienstag erledigt, völlig stressfrei. Ich weiss auch gar nicht mehr, wann ich zuletzt an einem "Pfingstsamstag"  im Fernsehen "Winnetou 1" geschaut habe.

Ok, dass Klekih-Petra und Nscho-Tschi in diesem Film sterben fand ich schon, als ich seinerzeit angespannt und mit schweren Atem diese Filme als Kind sah, nicht so wirklich prickelnd. Damals haben meine Schulfreunde diese Filme nachgespielt. Irgendeiner musste immer am Marterpfahl sterben und im Gegenzug hatte ein anderer von uns stets die Aufgabe sich um Frau und Kind des gemarteten weissen Siedlers zu kümmern...wollte aber niemand.

Aber ich schweife ab...oder auch nicht. Denn derartige Rückzüge in die eigene Kindeheit zeigen uns allen, dass das Leben eben doch irgendwie immer wieder weitergeht.

Und letzteres hat uns die Natur, hat uns unser „Papa Amsel“ heute in unserem Garten wieder einmal vorgemacht. Das Leben geht weiter. Und das Leben findet immer einen Weg.

Ich habe durch die Fotos / Filme von unseren Gartenbesuchern in den letzten Woche meine Ruhe und Geduld wieder gefunden...

Und sei es beim Schauen eines Karl-May-Filmes oder in einer Badewanne - oder beides Gleichzeitig?

In diesem Sinne, wünschen wir Ihnen allen ein gesundes Pfingsten 2020

Und bleiben Sie gesund

Blickpunkt Schule

Bereits seit dem 16. März 2020 gab es auch in den Schulen ein umfangreiches Betretungsverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Aufgrund der Entwicklungen in den vergangenen Wochen wird seit dem 20. April 2020 der Unterricht in den Schulen wieder schrittweise eingeführt. Die ersten waren die Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen. Da es aufgrund dieser Schulöffnung unter strengen Hygieneregeln (unser Bericht: Schule in Corona-Zeiten) zu keiner negativen Entwicklung im Bezug auf die Corona-Eindämmung kam, wurde am 25. Mai 2020  die Schule nun auch für weitere Jahrgänge geöffnet. Die letzte Phase der Schulöffnung findet am 01. Juni 2020 statt, so dass von da an alle Schüler die Möglichkeit zu regelmäßigem Unterricht in der Schule haben werden. Das aber alles unter Verwendung der zur Zeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln.

Aber was bedeutet das jetzt genau? Gibt es wieder normalen Unterricht an den Schulen? Fakt ist: Die Öffnung der Schulen für alle Jahrgänge kann nicht mit der Wiederaufnahme des regulären Unterrichtsbetriebes gleichgesetzt werden. Durch die geltenden Abstandsregelungen von mindestens 1,5 Metern müssen sowohl die Schülerbeförderung als auch der Unterricht selbst weiterhin in Gruppen stattfinden. Außerdem gehören einige Lehrkräfte und auch einige Schüler zu den gefährdeten Gruppen, so dass sie nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen können. Im Klartext bedeutet das: Bis zu den Sommerferien (erst einmal) findet daher der Unterricht in einem Wechsel aus Schulunterricht und Lernen im häuslichen Umfeld statt. Eine große Herausforderung, vor allem für die Lehrer.

Auch die Notbetreuung wird wieder hochgefahren. Unter Einhaltung der notwendigen  Hygienemaßnahmen wird auch Ganztagsbetreuung wieder angeboten. Allerdings nur in Gruppen bis zu maximal zehn Kindern. Um die Notwendigkeit darzulegen,  müssen Teilnehmerlisten angefertigt werden.

Für Schulen bedeutet das schrittweise eine Rückkehr zur Normalität, auch wenn es bis zu den Sommerferien keinen Regelunterricht mehr geben kann. Abstandsgebot, Hygieneregeln und ein umsichtiger Umgang mit Risikopersonen werden auch weiterhin die schulischen Möglichkeiten beeinflussen. Wichtig bleibt dabei, den persönlichen Kontakt zwischen Lehrern und Schüler / Schülerinnen nicht abreißen zu lassen. Deshalb gilt es, Mittel und Wege zu finden und zu erproben, um Schülern/Schülerinnen die Lerninhalte zugänglich zu machen und Schul- und digitalen Unterricht zusammenzubringen.

Für die Schulen bedeutet das auch, neue Rahmenbedingungen für den Unterricht und den Dialog zwischen allen Beteiligten zu erstellen. Auch wenn Handlungsempfehlungen und Rahmenvorgaben des Bildungsministeriums unterstützend zur Verfügung stehen, ist all das eine riesige Herausforderung für die Schulen. Denn letztendlich sind es die Schulen selbst, und damit die Schulleitung und die Lehrer, die neue Wege finden und erproben müssen um die Bildung für die Schüler/Schülerinnen zu garantieren.

Übrigens: Um die Hygieneempfehlungen optimal umzusetzen, stellt die Landesregierung allen Lehrkräften zwei Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung (!). Die sollten bis zum 25. Mai 2020 größtenteils in den Schulen angekommen sein.

Und was wird jetzt mit den Abschlusslehrgängen, die in der nächsten Zeit ihre Prüfungen beendet haben? Vor Corona wurde der Schulabschluss immer gefeiert. Und jetzt? Tatsächlich heißt es da vom Leiter der Abteilung für Schulgestaltung und Schulaufsicht aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: „Auch wenn die Prüfungen noch nicht abgeschlossen sind, ist es jetzt schon wichtig nach vorne zu schauen und zu planen, wie die Abschlussfeiern gestaltet werden können. Auch wenn zu befürchten ist, dass der Infektionsschutz Veranstaltungen wie z. B. Abschlussbälle nicht zulassen wird, so ist es doch wichtig, dass es schulische Abschlussfeiern geben wird, damit Schüler und Schülerinnen am Ende dieses wichtigen Lebensabschnitts in einem würdigen Rahmen aus der Schule entlassen werden.“

Klingt gut – aber dann: „Bitte suchen sie gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen Wege, die es ermöglichen, das Erreichen der Abschlüsse auch für diesen Jahrgang feierlich auszugestalten.“

Also wieder einmal werden die Schulen und die dort tätigen Lehrkräfte allein gelassen. So viel zum Thema Unterstützung. Für Vorschriften reicht es, aber mehr nicht. Ein feierlicher Schulabschluss mit Mundmaske und 1,5 Metern Abstand, unvorstellbar. Da kann man dankbar sein, wenn Schüler, Lehrer und Eltern sich verstehen und gemeinsam nach Lösungen suchen um die Abschlussjahrgänge „in einem würdigen Rahmen“ aus der Schule entlassen zu können.

Dann doch lieber die Feiern komplett ausfallen lassen, denn den Lebenabschnitt des Jahres 2020 werden nicht nur die Abi-Abgänge....dieses Jahr 2020 wird niemand von uns je vergessen.

So lautet meine persönliche Meinung, die Meinung einer Mutter des Jahrgangs 1963, die 3 Kinder großgezogen hat, welche inzwischen alle ihr Studium vollendet haben und im Arbeitsleben stehen.

Und so ganz nebenbei habe ich - zumindest zeitweise -  während all dieser Jahre auch noch in einer Bank gearbeitet...

Aber...naja, mich fragt ja eh keiner....

...und schon wieder ist in Kropp alln´s anner´s

76 Vereine gibt es in Kropp, zahlreiche Freizeitaktivitäten werden ehrenamtlich angeboten und viele tolle Veranstaltungen in unserem sympathischen Kropp angeboten.
Gerade in diesen Zeiten sind viele dieser schönen Dinge leider nicht möglich
Und nun möchten wir, der TSV Kropp und das Regionalmarketing Kropp-Stapelholm , euch Vereine herzlich dazu einladen am 11. Juli gemeinsam ,natürlich unter Einhaltung aller dann geltenden Regeln ,einen Tag lang NIXX zu machen.

Wir wissen zwar noch NIX Genaues wie das ganze aussehen kann, einen Plan haben wir jedoch schon

Interesse daran mitzumachen? Dann schreibt uns! Damit wir gemeinsam mit den Kropperinnen und Kroppern am 11. Juli 2020 einen Tag lang NIXX machen und ein bisschen Freude schenken können
DENN….in Kropp is Allns anners!!!

#wirmachennix

Corona-Bewältigung einmal anders

Lockheed F-16 Fighting Falcon von den Thunderbirds der USAF am 28. April über New York City

Vielleicht haben Sie es auch in den Nachrichtensendungen der letzten Tage gesehen: Über den Dächern von New York City kam es zu einem spektakulären Ereigniss. 

Die beiden weltbesten Kunstflugstaffeln, die Thunderbirds der USAF mit ihren F-16 „Fighting Falcon“ und die Blue Angels von der US-Navy mit ihren F/A -18 "Hornet" trafen sich am Himmel über New York City zu einer wahrlich beeindruckenden Vorstellung und dankten auf die einzigartige Weise, den zahllosen Helfern in den Kliniken und anderen Einrichtungen des States New York im Kampf gegen Corona.

Wenn wir jetzt mal einfach diesen überforderten, blondierten und mit Selbstbräunern geschönten alten Herren weg lassen.... eins können die Amerikaner....die Begriffe Show und Fliegen mit einander verbinden.

Im TV waren nur sehr kurze Filmsequenzen zu sehen.... wir haben recherchiert, wurden fündig und deshalb können Sie bei uns ein ca. 15 minütes Video dieses - ja man kann es sicherlich so sagen - historischen und besonderen Fluges als "Dank an die Helfer", sehen.

Schule in Corona-Zeiten

Seit gut einer Woche ist die Schule für die Abschlussjahrgänge wieder geöffnet. Ein Grund für uns einmal nachzufragen, wie das mit all den Maßnahmen abgelaufen ist.

Karsten Stühmer, Bürgermeister von Schaalby und Lehrer einer Gemeinschaftsschule, informierte uns über den derzeitigen Ablauf an der Schule.

Morgens vor Unterrichtbeginn müssen die ankommenden Schüler eine Bescheinigung unterschreiben, dass bei ihnen und in ihrer Familie keine Anzeichen für Corona aufgetreten sind. Dann geht es an das Desinfizieren der Hände und das Aufsetzen der Maske. Erst dann dürfen sie das Schulgebäude überhaupt betreten. Im Klassenraum ist ein Abstand durch die Tischstellung und Besetzung garantiert. Die Maske darf zum Unterricht entfernt werden, muss aber bei Verlassen des Raumes sofort wieder aufgesetzt werden.“

Auf die Frage, wie das kontrolliert wird, antwortete Stühmer lächelnd: „Bei 30 Schülern und 15 Lehrern kein Problem. Ein Lehrer gestaltet den Unterricht, die anderen machen die Aufsicht. Sie stehen überall, wo Schüler sich aufhalten könnten. Untereinander wird schon gefrotzelt: „Da haben wir auf Lehramt studiert um jetzt auf den Toiletten Aufsicht zu schieben.“

Doch ab dem 4. Mai sollen in Schleswig Holstein nun auch die Schüler von der 4. Klasse wieder am Unterricht teilnehmen. Ob das funktioniert, da hat Karsten Stühmer eine klare Meinung: „ Die Kinder haben sich mittlerweile an die Maßnahmen gewöhnt, sogar schneller als viele Erwachsene. Selbst für meinen vierjährigen Sohn gehört die Maske für unterwegs schon dazu. Ich sehe da keine großen Probleme. Wenn wir gut aufpassen, wird alles klappen. Die Kinder sind schon verantwortungsvoll genug.“

Bisher wurde der Unterricht digital geführt. Auch Karsten Stühmer hat damit gute Erfahrungen gesammelt. Doch jetzt Unterricht wieder in der Schule – kann das funktionieren? Und klappt das wirklich überall? Sind wirklich alle Kinder verantwortungsvoll genug um an einem fast normalen Schulunterricht wieder teilzuhaben?

Um uns nun ein breiteres Bild zu verschaffen sprachen wir zudem mit R. Schlüter (Name der Red. bekannt) aus Lübeck. Auch seine Kinder haben digitalen Unterricht. "Und das läuft gut", wie er erzählt. 

Das Unterrichtsmaterial liegt in einer Cloud bereit zum Abruf für die Schüler. Per Videochat wird unterrichtet. Hat der Lehrer eine Frage, schreiben die Schüler die Antwort in den Chat. Stellt ein Schüler eine Frage, macht er das ebenfalls über Chat oder schreibt direkt den Lehrer an, der sich dann per Video auf den speziellen Schüler aufschaltet. Ein Lehrer, 25 Schüler – wie im Klassenraum. "Und das funktioniert bestens" wie uns Schlüter erzählte.

Aber wirklich überall? Familie Schlüter lebt in Lübeck. Und es gibt, weiß Gott, noch immer große weisse Flecken auf der Internetkarte. Es gibt noch immer Gegenden und Städte, in denen das Internet „hinterher hinkt“.

Leider kennen wir persönlich niemanden aus so einem Ort, der noch Kinder im Schulalter hat. Schade, denn auch deren Meinungen hätte uns wirklich interessiert.

R. Schlüter sieht im Gegensatz zu Karsten Stühmer den Unterricht an den Schulen nicht so positiv. „Gerade in Städten oder großen Ortschaften gibt es genügend Schüler, denen das Wort Verantwortung im Zusammenhang mit Corona ein Fremdwort ist“, äußerte er.

„Oft genug bekommen sie von den Eltern vorgelebt, dass diese ganzen Schutzmaßnahmen Unsinn und übertrieben seien. Andere Eltern sind immer noch der Meinung, die Kinder können ja sowieso nicht daran erkranken. Warum soll man sie dann mit Masken und Desinfizierung quälen. Wie soll das also gut gehen, wenn Schüler mit solch verschiedener Auffassung und Einsicht wieder zusammen unterrichtet werden? Das kann nur nach hinten losgehen.“

Eine Lösung weiß er auch nicht. „Weiter digital unterrichten“, meint er dazu. „Es reicht doch, wenn die Abschlussjahrgänge ihre Prüfungen und Abschlüsse an den Schulen durchziehen. Alle anderen machen Schule zu Hause. Wenn die Prüfungen durch sind, wäre dann auch für die Lehrer die doppelte Belastung mit digitalem Unterricht für die Kleinen und Schule für die Älteren wieder etwas geringer.

Immer noch gehen viele Berufszweige auf Nummer sicher, sei es freiwillig oder weil die Politik es vorschreibt. Mit welchem Recht dürfen wir dann die Gesundheit unsere Kinder gefährden?“

Schule in Corona-Zeiten – Wenn der Appell an die Vernunft der Eltern sein Ziel nicht erreicht, vielleicht sollte dann wirklich die eine oder andere Entscheidung noch einmal überdacht werden.

Höchste Zeit die inneren Stellschrauben mal neu zu justieren


Ich weiß nicht, wie es Ihnen in diesen Zeiten geht, aber meine Frau und ich haben vor ungefähr 14 Tagen begonnen langsam aber sicher an unseren inneren Stellschrauben zu drehen - jeder für sich auf seine eigene Weise.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Wir gehören nicht zu den Menschen, die sich ihrer Grundrechte beraubt fühlen und irgendwelchen abstrusen Verschwörungstheorien hinterher rennen, nur weil sie nicht in der Lage sind, mal nach dem IfSG zu googeln und dann sehr schnell sehen könnten, dass unser aller Freiheit mitnichten in Gefahr ist, sondern dass vielmehr alle bisher getroffenen Maßnahmen ihre Richtigkeit haben.

Was ich meine, ist vielmehr eine Art Reizüberflutung. Mal abgesehen von Serien, die lange vor „C“ (sie merken, ich spreche das Wort „Cxxxxx“ gar nicht mehr aus) abgedreht waren, wird man in nahezu jeder Minute in der die Glotze läuft an „C“ erinnert. Von den Talkshows, die eh kein anderes Thema mehr haben mal abgesehen, wird man durch das fehlende Publikum und diesen irgendwie „sterilen Stimmungen“ immer wieder an ….Sie wissen schon...das „C“ erinnert.

Ich könnte jetzt von TV-Lookdown usw. weiter reden und auch über das eine oder andere philosophieren....will ich aber nicht....

Wir haben einen Garten. Und da wir unseren gefiederten Freunden immer schon eine gute Lebensgrundlage bieten, werden jedes Jahr Nester gebaut und auch fleißig gebrütet. Und natürlich haben wir schon das eine oder andere Mal Nachwuchs gesehen.

Aber noch nie hatte ich das Glück davon Fotos machen zu können.

Heute morgen sah ich durch Zufall „Amsel-Junior“ gut getarnt auf einem Ast sitzen.

Nach ungefähr 10 Minuten kam "Junior 2" dazu .. 

 ..Geschwister warten auf den "Lieferservice"....

Nach einer weiteren Stunde - Junior 1 (oder war es Junior 2?) hatte inzwischen den Standort gewechselt - kam es dann zum letzten Foto als „Papa-Amsel“  das Frühstück brachte..... bisher mein ganz persönliches "Foto des Jahres"

Ich bin Jahrgang 1962 und habe 57 Mal Ostern und viele andere Dinge hinter mir. Aber einen solchen Moment hab ich heute, genau 205 Tage vor meinem „58ten“, das erste Mal mit eigenen Augen gesehen.

Warum erst jetzt? Ganz einfach, weil auch ich mir bisher selten Zeit und Muße genommen hab einfach mal still auf Terrasse zu sitzen, sondern - ich gebe es zu - auch viel zu oft die „Glotze“ anhabe.....und sei es nur um auf dem „Laufenden“ zu sein, oder im Auto zu sitzen und auf dem Weg irgend wohin zu sein.

"Auf dem Laufenden"...das war ich heute. Und zwar auf eine für mich, ganz neue Art. Ganz ohne das große „C“ und irgendwelche PK´s im Fernsehen.

Ich war, nein ich bin, "auf dem Laufenden" im Leben der Familie Amsel in unserem Garten, und bin gespannt wie es weiter geht....

Das ist meine ganz persönliche erste Stellschraube ….und die anderen finden meine Frau und ich auch noch ... bleiben Sie gesund.

Corona-Stein-Schlange in Kropp wächst

Gleich zwei Corona-Stein-Schlangen wachsen in Kropp langsam aber sicher zusammen. Kinder und Erwachsene waren zu Hause kreativ und haben einen Spaziergang an der frischen Luft genutzt, um die Schlangen größer werden zu lassen. So sind bereits knapp 400 bunt bemalte Steine mit guten Wünschen, fröhlichen Gesichtern, Regenbögen oder fantasievoll verziert an die beiden Schlangen gelegt worden. Eine Stein-Schlange beginnt am evangelischen Kindergarten und wächst Richtung Rathaus und die zweite Schlange hat ihren Kopf am Rheider Weg Ecke Zobelweg und verläuft Richtung evangelischer Kindergarten. Die beiden Initiatoren Tina Eckmann und Jessica Wagner freuen sich, dass Ihre Initiative so gut angenommen wird. „Unabhängig voneinander haben wir von der Idee gehört und diese gleich für Kropp umgesetzt“, erzählt Tina Eckmann. „Ganz nach dem Motto: Zusammen etwas alleine machen“, ergänzt Jessica Wagner. Noch sind die Schlangen nicht zusammengewachsen und können mit vielen weiteren liebevoll gestalteten Steinen verlängert werden.

Was mit den Steinen nach der Corona-Zeit passiert, ist zwar noch nicht ganz klar, aber an Ideen mangelt es nicht, sagt Tina Eckmann.    (mhi)


In der sogenannten "modernen Zeitrechnung" gab es noch nie eine weltweite Krise von gerade zu epischem Ausmaß, wie die gesamte Menschheit sie derzeit auf allen Kontinenten bewältigen muss.

Noch nie stand die gesamte Menschheit binnen so kurzer Zeit still.

Selbst in all den großen Kriegen, welche Menschen seit Beginn der Zeitrechnung sinnlos gegeneinander ausgetragen haben, stand in keinem Land, auf keinem Kontinent,  jemals  die gesamte Gesellschaft STILL.

 Umso mehr ein Grund all den Menschen zu DANKEN, welche stets für uns Alle "DA" sind...und an all die  Menschen die besonnen und mit Blick auf ihre Mitmenschen reagieren ein ganz großes

"DANKE"






Einfach mal Umdenken – nicht nur für den Moment

In Zeiten wie diesen, in denen der direkte soziale Kontakt fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, tritt plötzlich eine unerwartete Stille ein. 

Doch der Verzicht auf Partys mit vielen Freunden, Grillabende mit der ganzen Familie und andere Unternehmungen muss nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern kann uns allen sogar neue Möglichkeiten eröffnen.

Da sieht man Menschen, die sonst vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, die plötzlich ausgiebige Spaziergänge machen oder im Garten einfach die Sonne genießen. Es werden wieder Bücher gelesen, oder man greift zum Telefonhörer statt Nachrichten über Whatsapp zu schreiben.

Die Sicherheitsmaßnahmen distanzieren die Menschen und lassen sie gerade dadurch dichter zusammen rücken. Es ist eben nicht alles abgesagt. Die Situation holt uns alle zurück auf den Boden und zwingt uns zum Umdenken.

Und das ist gut so. Denn wir erinnern uns plötzlich an längst vergessene Dinge. Wir bemerken, dass die Stille um uns herum unserem Körper und unserem Geist gut tut. Und irgendwann werden wir wieder mit unseren Familien um den Grill sitzen oder mit Freunden auf Partys gehen können. Irgendwann, wenn wir durch Ruhe und Besonnenheit das Virus zurückgedrängt haben. Die Welt hält den Atem an, und Mutter Erde atmet auf.

Doch wie geht es weiter, wenn der Alltag wieder Einzug hält? Werden wir uns an die guten Werte, die jetzt so wichtig sind, auch dann noch erinnern?

Wir werden wissen: Medizinischer Fortschritt hat geholfen.

Aber wir werden auch erfahren: Nicht so sehr die Technik oder die Entwicklung der Medizin, sondern die Veränderung unserer sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz starker Einschränkungen solidarisch und konstruktiv blieben, gab den Ausschlag.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern kann für uns alle ein Neuanfang sein. Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen, und gerade dadurch enger denn je miteinander verbunden sein. Das macht die Welt stabiler und wertvoller. Und es stellt sich die Frage: Wenn das Virus das kann – können wir das dann nicht auch?

Vielleicht ist das Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft mit der deutlichen Botschaft: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.

System reset – Neustart – So geht Zukunft

Und wer es noch immer nicht begriffen hat: Es gibt gegen Covid 19 keine Medikamente und keinen Impfstoff.

Für die nächste Zeit nur für die allernötigsten Einkäufe oder den Weg zum Arzt oder zur Apotheke durch die Gegend zu fahren und ansonsten nur allein, oder mit Menschen des eigenen Haushalts vor die Tür gehen.

Und auch wenn es schwerfällt, darüber Hinaus Kontakte zu Menschen, die nicht im eigenen Haushalt leben zu vermeiden....das kann doch nicht sooo schwer sein, wenn´s um die eigene und die Gesundheit anderer Menschen geht.

Wenn wir ALLE - und auch die noch immer uneinsichtigen - DAS für ein paar Wochen durchhalten...dann, und nur dann, bekommen wir es vielleicht hin, dass auch die Menschen, die den Risikogruppen angehören, also Menschen mit Vorerkrankungen sowie die einsamen älteren Menschen in den Heimen auch in unserer Umgebung – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen - diese schwere Zeit überstehen.  

Ein Blick auf Kropp

Nein....nicht Sonntagfrüh um 8 Uhr, sondern Donnerstag d. 26. März gegen 9 Uhr 45

In Zeiten der Corona Krise ist das gesellschaftliche und soziale Leben nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Und das ist auch gut so, denn wir alle wollen doch so schnell wie möglich, dass das Virus an uns vorbei geht und alle Leute, egal ob alt oder jung, es lebend überstehen.

Doch auch die Wirtschaft kommt in Nöten. Die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbüros sorgt für Kurzarbeit und sehr wahrscheinlich auch für spätere Insolvenzen.

Doch wie genau sieht das eigentlich dort aus, wo wir wohnen? Zum Beispiel in Kropp. Wir haben uns per Telefon, Whattsapp und Skype umgehört, und fassen hier einige der Antworten zusammen.

Natürlich trifft es auch in Kropp die Wirtschaft.  Egal ob spezialisierter Onlinehandel, Eventfirmen oder  Geschäfte ohne lebensnotwendige Produkte, ob Büros wie z. B. Versicherungen, ob Banken und Sparkassen oder Therapie- und Massagepraxen – sie alle leiden unter Kurzarbeit oder sogar Schließungen. Ariane Will, Inh. einer bekannten Praxis für Physiotherapie, Krankengymnastik und Massage berichtete, dass nur noch die medizinisch unbedingt notwendigen Termine durchgeführt werden dürfen. „Dadurch fallen 75% der gesamtem Termine erst mal weg, und wir fahren nur noch mit einer Art Notbesetzung,“ so Will weiter.

Und dennoch ist die Stimmung nicht resignierend. Ganz im Gegenteil – die Notwendigkeit dieser Maßnahmen wird von allen erkannt und akzeptiert. Und gleichzeitig hoffen alle, dass diese Krise nicht zu lange andauert.

Die Einstellung des sozialen Lebens hat auch das Vereinsleben zum Erliegen gebracht. Der TSV Kropp zog als einer der ersten Vereine in Schleswig Holstein die Reißleine. Der Vorsitzende des größten Vereins in Kropp, Lars Underberg, erzählte, dass die Mitglieder die Schließung des kompletten Vereins und sämtlicher Sportarten überwiegend positiv aufgenommen und unterstützt hätten. Von den anderen Vereinen erfuhren wir ähnliches. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, setzen einige Vereinsmitglieder stattdessen auf „Hilfsangebote“.  Sie unterstützen die „Nachbarschaftshilfe“, die vom Amt Kropp geleitet wird. Es soll dabei vor allem Menschen geholfen werden, die zu den Risikogruppen gehören oder gar in Quarantäne sind. Und dabei geht es nicht nur um Lieferservice, sondern auch um alltägliche andere Dinge wie z. B. mit dem Hund Gassi gehen.


Da ist es unverständlich, wenn beispielsweise Ingo Paulsen (st. VS des HHG-Kropp) davon berichtet, dass eine Seniorin sich darüber aufregt, dass manche Geschäfte geschlossen haben, wenn sie doch unbedingt dort hinein will. Dass aber gerade sie zu der größten Risikogruppe gehört wird ihr wohl erst dann bewusst werden, wenn sie wirklich davon betroffen ist. Zum Glück sind das aber die Ausnahmen.

Auch Abwechslung ist geboten. Statt große Partys gibt es Partymusik von Wohnzimmer zu Wohnzimmer, immer mit der Warnung nicht in Gruppen zu feiern. Die Planungen für Events im Sommer und Herbst werden weiter geführt. Es gibt weiterhin Zuversicht auf ein Zustandekommen der NDR- Sommertour oder der Mondscheinnacht.


Auch die Arbeiten  im Geestlandbad gehen voran. Nicht alles liegt also brach. Uwe Baurhenne, 1. Vorsitzender der Wasserfreunde Kropp e.V. berichtete uns vom Stand eben dieser Arbeiten von denen er uns eine Fotos übermittelte.


Bürgermeister Stefan Ploog ist voll des Lobes über seine Mitarbeiter und den Bürgern Kropps. Er erklärte uns dazu: „Ich bin sehr stolz auf meine Kropperinnen und Kropper. Die Abstandsregeln werden eingehalten, es gibt keine Menschenansammlungen und die Hilfsbereitschaft ist sehr groß. Wir sind gleich zu Beginn der Einschränkungen mit einem Aufruf auf unserer Homepage gestartet. Es haben sich sofort einige Mitmenschen aus Kropp und dem Umland bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. Als ich dann noch hörte, dass Edeka Jensen Probleme mit der Auslieferung von bestellten Waren an unsere älteren Mitbürger und Personen der Risikogruppe hat, haben wir entschieden, die Kollegen des Bauhofs für die Auslieferung einzuplanen. Das läuft sehr gut - so die Rückmeldungen von Menschen, die gestern und heute schon beliefert wurden. Aktuelle Informationen und weitere Hinweise werden tagesaktuell in einer besonderen Rubrik an präsenter Stelle veröffentlicht. Ich kann feststellen, dass Kropp zusammengerückt ist, zusammenhält und wir die Krise gemeinsam meistern werden.“

Übrigens: Nach unserer Beobachtung sind auch die Hamsterkäufe in der Umgebung inzwischen erheblich weniger geworden...gleichwohl bleibt das Thema "Klopapier" weiterhin ein Rätsel an dem sich Soziologen wohl noch viele Jahre die Zähne ausbeissen werden.

Unser Fazit: Trotz vieler Hürden und Schwierigkeiten ist das Verständnis und die Hilfsbereitschaft der Bürger Kropps für alle diese Maßnahmen sehr groß. Kropp rückt zusammen. Bleibt die Hoffnung, dass diese Nähe auch nach dem Virus für das Leben in Kropp erhalten bleibt.

Höchste Zeit einmal ohne "wenn und aber" zusammen zu stehen

Auf dieses Video wurden wir von unserem Leser,  G. Fischer aus Stockelsdorf bei Lübeck, hingewiesen. Vielen Dank dafür


© Text und Musik: Sebel, 2.Stimme: Inga Strothmüller, Kamera: Moritz Flöhr (Urbanfilm) www.moritzfloer.de www.urbanfilm.de

 


Moment mal



Covid 19 - Kein Grund zur Panik gesunder Menschenverstand reicht völlig aus

Dass der 3te Virus des Corona-Stammes auch Europa erreicht, hätte jedem normal denkenden Menschen klar sein müssen – das ist nun mal der Preis, den wir alle für die Globalisierung zahlen müssen. Ob uns das nun gefällt oder nicht.

Der 3te Virus des Corana-Stammes, fragen Sie? Ja, denn auch die Krankheit SARS ( 2002/2003 weltweit 774 Tote) bzw. die 2012 im arabischen Raum ausgebrochene Krankheit MERS wurden von Viren des Corona-Stammes ausgelöst.

Bevor nun Irgendjemand auf den Dreh kommt und meint „Ist DOCH alles halb so wild“...steht dem ein eindeutiges NEIN entgegen. Aber dieses NEIN steht ebenso dem Thema Hamsterkäufe und Panik entgegen.

Jeder, und wirklich jeder kann dazu beitragen sich und andere Menschen vor Covid 19 (so der Name für das neue Coronavirus) zu schützen, die dazu notwendigen Schritte werde ich nicht mehr erläutern, denn sie sind in Medien ohnehin schon präsent.

Viel wichtiger ist, die allseits bekannten Hinweise auch zu beachten – welche übrigens auf dem ganz normalen Menschenverstand beruhen.  

Ich kann jetzt nur für meine Frau und mich sprechen: Obwohl wir alleine vom Alter her aber auch von unseren (leichten) Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, verfallen wir nicht in Panik, machen keine Hamsterkäufe oder ähnliches.

Aber gewisse Dinge werden wir uns temporär verkneifen. Meine Frau und ich hatten eigenlich geplant zeitnah mal wieder ins Kino zu gehen. Gestrichen. Wo ist das Problem? Ist eh Zeit endlich mal die eine oder andere zuletzt gekaufte DVD zu schauen.

Und morgen fahren wir ganz normal zum Einkaufen nach Rendsburg, Erfde oder Kropp. Wo ist das Problem? Und wenn wir zu Hause sind und ausgeladen haben, dann gehen wir ins Bad und waschen uns ganz einfach gründlich die Hände....ja vielleicht auch etwas gründlicher als sonst...aber...Wo ist das Problem?

Und "JA" auch wir haben die Geschehnisse der vergangenen Tage und Wochen einmal zum Anlass genommen, unsere Vorräte für ca. 1-2 Wochen etwas auf zu füllen. Wobei man deratige Mengen sowieso im Haus haben sollte.

Und es wird sicherlich auch wieder Shitstorm von uneinsichtigen Menschen geben, weil diese einfach nicht gewillt oder in der Lage sind, Absagen von Veranstaltungen zu verstehen und über ihren eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Und DAS ist ein Problem


 In eigener Sache

 


Die SL-Süd-Online veröffentlicht jetzt seit zwei Jahren Berichte über Vereine, Organisationen und Events.

Unsere von Beginn an steigenden Zugriffszahlen (zuletzt ca. 30 – 35.000/Monat) belegen, dass sich unserer Leser*innen gern von uns über regionale Aktionen unterrichten lassen. Doch nur wenige Vereine / Organisationen unterstützen diese Veröffentlichungen, und damit unsere Arbeit für die Leser*innen, aktiv.

Bisher haben wir die meisten der Aktionstermine durch eigene Recherchen herausgefunden. Dabei war uns Facebook oft eine große Hilfe.

Doch jetzt habe ich als offizielle Herausgeberin der SL-Süd-Online beschlossen, einen anderen Weg einzuschlagen. Wir werden nach wie vor bei Facebook aktiv sein. Aus diesem Grunde wissen wir aber auch, dass es für jeden, der dort etwas einstellt, eine Kleinigkeit wäre uns Bescheid zu geben.

Dafür braucht es nicht mal eine Email. Eine Möglichkeit wäre eine PN über Facebook auf meinen Account (Sylvia Prüßmann). Wenn Ihr / Sie gerade dabei seid, eine Aktion einzustellen, schickt mir einfach den Link über PN.

Eine andere Möglichkeit wäre auch uns im Vorwege eine Auflistung Eurer / Ihrer Termine zukommen zu lassen. Auch wenn es dann noch mal Änderungen gäbe, wären wir zumindest schon mal auf die Aktion selbst eingestellt.

Wir werden Eure / Ihre Ankündigungen über Facebook auch weiterhin verfolgen. Allerdings werden wir bei den nur über Facebook veröffentlichten Terminen nicht mehr automatisch tätig werden.

Auch wenn es vielleicht bedeutet, dass wir nicht mehr so viel zu schreiben bekommen: Ihr / Sie möchtet Berichte und Ankündigungen über Eure / IhreTermine und Aktionen, und wir möchten lediglich direkt Bescheid bekommen. Eine Hand wäscht die Andere. Da ist das wohl nicht zu viel verlangt.


Wichtige Weichenstellung für zukünftigen Fußball in Kropp

Am heutigen Freitag erhielt die Redaktion der SL-Süd-Online einen Anruf, sowie im Anschluss eine Pressemitteilung vom TSV-Kropp e.V., über dessen Inhalt die Fans der Fußballsparte sicherlich erfreut sein werden, denn es ist ein weiterer Schritt in Bezug auf die Neuorientierung des Fußballs in Kropp

Der TSV Kropp von 1946 e. V. freut sich, mitteilen zu können, dass er Dennis Usadel als Trainer der 1. Herrenmannschaft für die Spielzeit 2020/21 gewinnen konnte.

Bei seiner künftigen Tätigkeit wird Dennis Usadel von Julian Schröder (Co-Trainer – bislang Trainer der 2. Mannschaft) und Stefan Legrum (Co-Trainer/Torwarttrainer – bislang Trainer der A-Jugend) unterstützt werden.

Der 40-jährige Usadel ist als ehemaliger Spieler in Schleswig-Holsteins Fußballszene gut bekannt. Nach seiner Zeit als Vertragsfußballer (u.a. Tennis Borussia Berlin und Optik Rathenow) kehrte der gebürtige Nordfriese zur Saison 2005/06 nach Schleswig-Holstein zurück und spielte in der Folge vier Jahre für den TSV Kropp.

Ich kenne Dennis noch gut aus seiner Zeit als Spieler bei uns. Ich freue mich sehr über seine Rückkehr zum TSV in neuer Rolle“, erklärte Lars Underberg, der 1. Vorsitzende des TSV Kropp.

Trainererfahrungen sammelte Usadel, der im Besitz der DFB-B-Trainer-Lizenz ist, bislang beim Rendsburger TSV und beim FC Elmshorn.

Wir werden mit einer jungen Mannschaft in die nächste Saison gehen, immerhin rücken 10 Spieler aus der eigenen Oberliga-A-Jugend in den Herrenbereich auf. Dennis ist ein junger Trainer, dessen Laufbahn als Spieler noch nicht lange zurück liegt. Wir sind überzeugt davon, dass Dennis schnell ein gutes Verhältnis zu seiner neuen Mannschaft aufbauen wird“, sagte Christian Schmidt, der 2. stellvertretende Vorsitzende des TSV Kropp und Vorsitzende der Fußball-Abteilung, der sich zudem besonders über die Zusammensetzung des gesamten Trainerteams freut: „Dennis hat sich seinerzeit als erfahrener Spieler beim TSV um die jungen Spieler wie Julian Schröder gekümmert, Stefan Legrum und Dennis haben bei der FT Eider Büdelsdorf zusammen gespielt. Alle kennen sich bereits und haben beste Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit.“

Nachdem Dennis Usadel seine Trainer-Tätigkeit beim FC Elmshorn im Oktober vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch beendete, freut er sich nun auf seine neue Aufgabe beim TSV Kropp.

V.l.n.r. Christian Schmidt, Dennis Usadel, Lars Underberg

Ich kenne die Bedingungen in Kropp noch gut und werde mich nicht lange eingewöhnen müssen. Die Zusammenarbeit mit jungen Spielern und deren Weiterentwicklung ist eine spannende Aufgabe. Natürlich wird es eine große Hilfe sein, dass mit Stefan Legrum als aktuellem A-Jugend-Trainer ein Kollege zum Trainerteam gehören wird, der die jungen Spieler über Jahre aus dem „FF“ kennt. Daneben wollen wir natürlich auch in der Liga gut abschneiden. Ich bin Fußballer und will immer gewinnen. Ich freue mich sehr auf die neue Saison“, erklärte Usadel.

Kurzfristig hält es Usadel für seine erste Aufgabe, Kontakt zu den Spielern der aktuellen 1. Mannschaft aufzunehmen. „Ich stehe jedem Spieler, der sich vorstellen kann, auch weiterhin für den TSV zu spielen, gerne und sofort für ein Gespräch zur Verfügung, um ihm unsere Idee zu erläutern. Ich gehe da ohne Vorbehalte heran und freue mich zunächst über jeden, der mit mir zusammen arbeiten möchte“, macht Usadel deutlich.


Helloweenwald Kropp spendet für

das Kinderfest auf der Mondscheinnacht

Der Organisator vom Helloweenwald in Kropp, Sebastian Haack (CB Events) ist immer noch überwältigt vom Erfolg seiner Veranstaltung im Oktober 2019. „Ich hätte nie gedacht, dass meine Idee so viel Anklang findet“, freut sich Haack und bedankt sich bei allen Gästen und Unterstützern. Außerdem waren die zahlreichen Besucher auch in Spenderlaune, so dass die Spendendosen gut gefüllt wurden.

V.l.nr. M.Hinrichsen, S. Hartrig, K. Doormann, C. Saß, S. Haack, J. Schubert

Diese Spenden in Höhe von 222,- € werden jetzt für den Kindertag auf der Mondscheinnacht am 16. August 2020 verwendet, den Sebastian Haack und die Jugendpflege Kropp mit begleiten. Neben der Spielshow „1,2 oder 3“ für die sechsten Klassen, wird es auch ein Kinderfest mit Spielen und kleinen Preisen für Kinder von der Vorschule bis zur 5. Klasse geben. „Dafür können wir das Geld sehr gut gebrauchen“, ergänzt Carsten Saß, zweiter Geschäftsführer des Veranstalters Regionalmarketing und erster Vorsitzender des HHG Kropp. „Es wird ein bunter und spannender Tag für die Kinder“, erzählt Kirsten Doormann von der Jugendpflege. „Mit Spielen und Musik vom Kinderliedermacher ‚Grünschnabel‘.“

Und nach dem Kindertag im Rahmen der Mondscheinnacht ist vor dem Helloweenwald, der am 31.Oktober 2020 erneut stattfindet. Dieses Mal im Wald neben dem Geestland-Eventgelände.

Es wurden schon viele neue Anregungen und Ideen gesammelt, wie der Helloweenwald noch besser gestaltet werden kann. „Und in diesem Jahr sind wir auf den Ansturm vorbereitet“, ergänzt Sebastian Haack. „Es wird keine lange Warteschlange geben!“  (mhi / SPr)


Tanz-Talents vom TSV-Kropp e.V.

goes to Kieler Woche

Die Kieler Woche - neben der Travemünder Woche die weltweit größte Segelsport-Versanstaltung -  bietet jedes Jahr abwechslungsreiche Shows und Liveacts. Dafür werden unter vielen Bewerbern die passenden Künstler oder Gruppen ausgewählt.

In diesem Jahr hat auch der TSV Kropp e. V. für die Kieler Woche 2020 eine Bewerbung eingereicht. Die Tanzsparte des TSV Kropp hat es sich zum Ziel gesetzt mit den jungen Tänzern, den „Talents“, bei den Liveacts dabei zu sein.

Geübt haben die jungen Talente schon seit geraumer Zeit. Bereits im Herbst 2019 haben sie sich für die Bewerbung bei der Kieler Woche ausgesprochen. Jetzt nach über zwei Monaten Übungszeit waren sie bereit für ihr Bewerbungsvideo.

Am Samstag, dem 18. Januar 2020 war es soweit: Bei kühlem und teilweise nassem Wetter tanzten die Tanz-Talents des TSV-Kropp an fünf verschiedenen Orten in Kropp vor laufender Kamera. Für die Musik sorgte dabei DJ Chaos Basti, gefilmt und zusammen geschnitten wurde das Video von der SL-Süd-Online, und hier speziell von Thomas P. Höft. Betreut wurden die Tänzer dabei von der Spartenleiterin Jaqueline Ahrends und dem TSV Vorsitzenden Lars Underberg.

Und trotz des Wetters: Es hat allen einen riesigen Spaß gemacht. Jetzt gilt es für die Menschen in der Gemeinde Kropp-Stapelholm Daumen drücken, damit die „Talents“ aus der Tanzsparte des TSV Kropp in diesem Jahr bei Kieler Woche dabei sein und uns alle vertreten können. Wir hoffen alle auf weitere Aufnahmen, aber dann von der Kieler Woche.



An die Tafel, fertig, los ....

Kochspaß für Kinder

Ferienfahrten können inspirierend sein. Und so ist auf einer Ferienfahrt nach St.Peter-Ording ein Kochbuch entstanden. 17 Kinder haben vier Tage lang gemeinsam gekocht. Neues ausprobiert und die fertigen Rezepte aufgeschrieben. Von selbst gebackenen Croissants über die Gulaschsuppe bis zum Nachtisch wurden dann die leckeren Rezepte in einem Kochbuch von Kinder für Kinder verewigt.

© Regionalmarketing Kropp

Initiiert wurde diese Aktion von der Tafel Kropp in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege und der Kropper Bücherei. Dank des Förderprogramms „Kultur macht stark“ entstanden für die 17 Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 10 Jahren keine Kosten für die Fahrt.

V.l.n.r - Ulrich Fels (Tafel Kropp), Kirsten Doormann (Amtsjugendplege), Gabriele Christiansen (Bücherei Kropp), Stefan Ploog (Bürgermeister Kropp)

Ab sofort steht dieses Kochbuch für alle großen und kleinen „Köche“ in der Kropper Bücherei zum Ausleihen und Nachkochen zur Verfügung.

Seit 1. Januar 2020 dauerhaft spürbare Verbesserungen beim ÖPNV in der Gemeinde Kropp-Stapelholm und darüber hinaus


 Foto: PM Autokraft

In der Gemeinde Kropp-Stapelholm sowie im gesamten Süden des Kreises Schleswig-Flensburg ist ab dem 1. Januar 2020 ein neues Liniennetz in Betrieb, welches von der Autokraft GmbH betrieben wird. Neue Linien, neue Strecken und ein Teil der bisherigen Schulbusse werden in den Linienverkehr überführt.  

Auch wenn an den meisten Haltestellen noch die alten Fahrpläne hängen, gibt es seit dem 01.01.2020 einen neuen Busfahrplan nach Schleswig. So wurde die Haupthaltestelle nach Schleswig vom Südermarkt an die Schule verlegt. Die Haltestellen Südermarkt und Diakonie werden nur noch früh morgens und mittags als Schulbushaltestellen angefahren.

Die Busse fahren jetzt stündlich von 5 Uhr früh bis 22 Uhr. Am Wochenende ab 9 Uhr alle 2 Stunden. Von Schleswig kommend fahren die Busse dann abwechselnd über Rheide und Börm nach Dörpstedt oder über Bennebek und Meggerdorf nach Erfde. Die Fahrt nach Schleswig startet jeweils in Erfde oder Dörpstedt.

Weitere Informationen erhalten Sie durch einen "klick"

 


Neue Homepage des TSV-Kropp e.V. online

Ab sofort ist der mit Abstand größte Sportverein der Umgebung wieder über eine Homepage zu erreichen.

Die Homepage musste im vergangenen Jahr an die neue europaweit geltende Datenschutz-Grundverordnung angepasst werden. „Bei der Gelegenheit haben wir die ganze Homepage komplett neu überarbeitet,“ erzählt der 1. Vorsitzende Lars Underberg.


 



„Es hat leider etwas länger gedauert, aber wir denken das Ergebniss kann sich sehen lassen, und ich danke allen Beteiligten, die in den letzten Monaten ehrenamtlich in ihrer Freizeit daran mitgewirkt haben."

Ab sofort finden Sie den TSV-Kropp e.V. unter  https://www.tsv-kropp.de/

Oder direkt durch einen Klick

Momente des Jahres 2019

Ein Rückblick der besonderen Art

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Nach 57 Adventskalendern, 57 Weihnachtsbäumen und 57 Mal Schauen was der Nikolaus gebracht, nach 57 Jahren Weihnachtsmärkten und „JA“... auch 57 Mal „Dinner for One“ und Geschenken haben für uns zum Ende eines jeden Jahres, nur noch die besonderen Momente Bedeutung, wobei wir unsere privaten Momente natürlich für uns behalten.

Aber wir haben uns in diesem Jahr für einen Rückblick der „besonderen Art“ entschieden. Wir als Redaktion der SL-Süd-Online haben gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten ein wahrlich turbulentes und ereignisreiches Jahr 2019 erleben dürfen.

Dafür sagen wir „Danke“ und möchten  mit diesem Video gemeinsam einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2019 werfen.

Wir freuen uns auf 2020 und auf viele gemeinsame Ereignisse mit Ihnen/Euch.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen/Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Jahr 2020 und vor allem Gesundheit – alles andere kann man kaufen.

Sylvia Prüßmann (Herausgeberin)

Thomas P. Höft (Paul van Hoff) (Chefredakteur/Adminnistrator)

DRK Ortsverein Kropp e.V. spendet

gut gefüllte Lebensmittelbeutel

Foto © Uwe Buchholz

Am Nikolaustag 2019 hatte Uwe Buchholz vom DRK Ortsverein Kropp e.V. in Abstimmung mit der Tafel „selbst einmal Nikolaus gespielt“ und 100 gut gefüllte Lebensmittelbeutel an sozial schwache Familien verteilt. Auch einige Milka Weihnachtstüten fanden den Weg in Kinderhände.

Wir werden diesen Personenkreis auch weiter unterstützen“, meinte dazu Uwe Buchholz. „Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf von Armut betroffene Kinder und Jugendliche. Im letzten Sommer gab es mit diesen Familien einen Ausflug in die Tolk-Schau, und wir bekamen sehr viel Freude und Dankbarkeit zu sehen. Auch im nächsten Sommer werden wir diese Kinder wieder zu einem Ausflug einladen.“

Diese Freude und Dankbarkeit bekam Uwe Buchholz auch an diesem Nikolaustag wieder zu spüren. Die prall gefüllten Beutel kamen für die Familien überraschend und wurden mit viel Neugier und leuchtenden Augen angenommen.

Danke“ sagt Uwe Buchholz auch den Helfern der Tafel für die problemlose und gute Zusammenarbeit.

© SL-Süd-Online 2019


Leuchtende Augen beim Knusperhaus basteln

Zu Weihnachten gehören auch die beliebten Knusperhäuschen. Deshalb luden das Autohaus Thomsen und die Bäckerei Schmidt im Autohaus am 25. November 2019 zum Knusperhaus basteln ein. Über 40 Kinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, wollten sich diesen Spaß nicht entgehen lassen.

Klaus D. Lemmermann und C. Saß

Die Lebkuchen für das Häuschen, mit frischen Zutaten gebacken von der Bäckerei Schmidt, wurden vor Ort von Bäckermeister und Inhaber der Bäckerei Klaus-D. Lemmermann und seinem Sohn, Bäckermeister Max Lemmermann, mit Zuckerguss zusammengesetzt.

Danach ging es an das Verzieren. Mit welchen Süßigkeiten die Kinder ihr Haus verschönern wollten, konnten sie sich selbst aussuchen. Die Auswahl daran war groß. Gesponsert wurden die Naschsachen vom Edeka Markt Jensen aus Kropp.

Und die Kinder nutzten diese Auswahl mit Begeisterung. Für jeden war etwas dabei. Voller Freude und mit viel Spaß fertigten sie wahre kleine Kunststücke, die fast zu schade zum Aufessen sind, und von denen dennoch einige mit Sicherheit Weihnachten nicht erleben werden.

Und auch die anwesenden Eltern kamen nicht zu kurz. Wenn sie nicht gerade dabei waren ihren Kindern zu helfen, konnten sie bei Kaffee aus dem Autohaus und leckerem Backwerk von der Bäckerei Schmidt ein wenig entspannen.

Die 10 Euro Unkostenbeitrag für jedes Häuschen werden gespendet. In diesem Jahr geht der Erlös an die Tafel Kropp. 

Stromtrasse Mittelachse

Schleswig-Holstein ist Vorreiter in der Nutzung der Windenergie. Schon heute werden bei kräftigem Wind mehr als 6.000 Megawatt Windenergie produziert, gut das Dreifache von dem, was vor Ort verbraucht wird. Doch aufgrund steigender Einspeiseleistung durch erneuerbare Energien reichen die alten Leitungen für den Transport nicht mehr aus, weshalb der Ersatz der Leitung zwischen dem Umspannwerk Hamburg/Nord bei Norderstedt und der Bundesgrenze zu Dänemark erforderlich ist.

An der L 40 Nähe Klein Bennebek April 2019....

...und am 1. November 2019....

ie 220-kV-Freileitung zwischen Hamburg und Dänemark besteht seit 1971 und muss jetzt auf etwa insgesamt 150 Kilometern Länge durch eine neue 380-kV-Freileitung ersetzt werden, damit sieben Mal so viel grüner Strom transportiert werden kann wie bisher. Diese „Mittelachse“ unterteilt sich in drei Abschnitte: Audorf - Hamburg/Nord, Audorf – Flensburg und Flensburg – Dänemark. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme aller drei Abschnitte können bis zu 3.000 MW Strom aus erneuerbaren Energien aufgenommen und transportiert werden.

„In verschiedenen Regelwerken ist vorgeschrieben, dass im Fall eines Ersatzneubaus die bestehende Trasse vorrangig für den Neubau zu nutzen ist bzw. eine neue Trasse parallel zur bestehenden Trasse gebaut werden soll. TenneT (ausführende Firma) hat sich dementsprechend bei den Planungen am Verlauf der bestehenden 220-kV-Leitung orientiert, auch um Konflikte mit der Umgebung zu vermeiden. Die bestehende 220-kV-Leitung bleibt unverzichtbar für die Stromversorgung und bleibt in Betrieb  solange gebaut wird.

Nähe Friedrichsanbau 1. November 2019

Das bedeutet, dass die neuen Masten nicht an exakt gleicher Stelle errichtet werden wie die bestehenden Masten. Sie werden in der Regel in einem Abstand von etwa 40 Metern rechts oder links neben der bestehenden Leitung errichtet.

Von dem Vorrang des Baus in bestehender Trasse ist TenneT in Einzelfällen abgewichen. Aber nur dann, wenn mit vertretbarem zeitlichen und wirtschaftlichen Mehraufwand und ohne bedeutende Nachteile für Natur und Landschaft eine erhebliche Entlastung des Wohnumfeldes für Anwohner erreicht wurde.

Im Abschnitt Audorf – Hamburg/Nord beginnt die neue Leitung im Umspannwerk Audorf im Gemeindegebiet Osterrönfeld (Schleswig-Holstein) und endet im Bereich des Umspannwerks Hamburg/Nord. Dabei berührt sie die Gemeindegebiete Alveslohe, Arpsdorf, Aukrug, Bargstedt, Bimöhlen, Bokel, Brammer, Ehndorf, Ellerau, Emkendorf, Gnutz, Großenaspe, Hardebek, Hasenmoor, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Lentföhrden, Norderstedt, Nützen, Osterrönfeld, Padenstedt, Quickborn, Schacht-Audorf, Schmalfeld und Schülldorf. 

Die seit dem 29. März 2018 planfestgestellte Trasse Audorf – Flensburg sieht vor, in Teilbereichen die bestehende Trasse zu verlassen und durch Umverlegung der Leitung Ortslagen wie Schülldorf, Schacht-Audorf, Tarp oder Klein Bennebek zu umgehen. Zu den betroffenen Gemeinden zählen die Gemeinde Osterrönfeld, Schülldorf, Schacht-Audorf, Ostenfeld, Rade b. Rendsburg, Borgstedt, Rickert, Alt Duvenstedt, Owschlag, Tetenhusen, Kropp, Klein Bennebek, Börm, Groß Rheide, Ellingstedt, Hüsby, Schuby, Lürschau, Jübek, Bollingstedt, Langstedt, Tarp, Oeversee und Handewitt.“  (Quelle: TenneT TSO GmbH)

Der südliche Abschnitt von Hamburg/Nord nach Audorf ist bereits in Betrieb. Die bisher bestehende 220-kV-Leitung wurde bereits zurückgebaut. 166 Masten wurden demontiert, mehr als 1100 Tonnen Stahl recycelt, eine Menge, die für den Bau von zwei 350 Meter langen ICE-Zügen reichen würde. Der zweite Abschnitt der sogenannten Mittelachse verläuft über eine Länge von 70 Kilometern. Zwischen Kropp und Klein Bennebek war der Bau der Masten vor kurzem gut zu sehen. Jetzt erfolgen die Anschlüsse der Leitungen.

Nähe Tetenhusen 1. November 2019

Oft liegen die Standsorte der alten und neuen Strommasten sehr nah beieinander, so dass bei den Arbeiten an den Hochspannungsmasten der Strom abgestellt werden muss. Allerdings muss die Stromversorgung während der Baumaßnahmen gesichert sein, deshalb wurden in manchen Bereichen eine Umleitung, sogenannte Provisorien, errichtet. Diese Masten gleichen einem Portal oder Tor aus Stahl. Ein neuer Typ des Provisoriums sieht aus wie eine gewöhnlicher Mast, jedoch geht er nicht so tief in den Boden hinein. Sämtliche Provisorien werden nach Inbetriebnahme der Leitung wieder vollständig demontiert.

Insgesamt werden für die gesamte geplante Erneuerung 229 Freileitungsmasten benötigt. Um die Lücke der Stromachse mit dem dänischen Stromnetz zu schließen, müssen noch weitere rund 10 Kilometer erneuert werden. Das ist dann der dritte und letzte Abschnitt. Es ist geplant die beiden Abschnitte bis zur Bundesgrenze möglichst zeitgleich fertigzustellen. Die Inbetriebnahme der gesamten Leitung zwischen dem Umspannwerk Audorf und dem dänischen Stromnetz soll voraussichtlich im Jahr 2020 erfolgen. Danach werden auch im Abschnitt Audorf – Flensburg ca. 170 alte Masten aus der Landschaft verschwinden.

Weitere Informationen finden Sie hier durch einen "Klick"


© SL-Süd-Online 2019


Vorläufiges Untersuchungsergebnis zum ungewollten Abwurf der TORNADO-Außentanks am 19. Sept. 2019

Symbol-Foto

Am 19.09.2019 gegen 15.40 Uhr verlor ein TORNADO Luftfahrzeug zwei Außentanks über Land auf der Rückkehr aus dem Übungsgebiet in der Nähe der Lübecker Bucht. Die Außentanks sind auf unbewohnten Gebiet neben der Ortschaft Pansdorf auf offenem Feld aufgekommen.

Glücklicherweise ist dabei kein Personenschaden entstanden. Bis Freitag, den 20.09.2019, konnten die Tanks durch eine Bergecrew des Taktischen Luftwaffengeschwa-ders 51 „Immelmann“ sichergestellt und nach Jagel verbracht werden.Unmittelbar nach der Landung des betroffenen Luftfahrzeuges wurde die Untersuchung des Vorfalls durchden Flugsicherheitsoffizier des Geschwaderseingeleitet.Neben der techni-schen Überprüfung des Luftfahrzeuges wurde die Befragung der Besatzung durchgeführt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kann ein technischer Defekt an dem betroffenen Luftfahr-zeug ausgeschlossen werden, so dass davon ausgegangen wird, dass es sich bei dem Abwurf der Außentanksum menschliches Versagen handelte.

Die Luftfahrzeugbesatzung befand sich auf einem Übungsflug mit einem Luftfahrzeug (Trainerversion), welches von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann. Der verantwortliche Luftfahrzeugführer und Fluglehrer saß im hinteren Cockpit. Der Flugauftrag beinhaltete simulierte Luftangriffsverfahren, in deren Verlauf es ungewollt zur Absprengung der Außentanks durch den Fluglehrer kam. Der genaue Ablauf des Zwischenfalls ist zurzeit Gegenstand der weiteren Untersuchungen. Ein Flugverbot für die betroffene Besatzung wird nicht ausgesprochen.

Auf Vorschlag des Taktischen Luftwaffengeschwaders51 “Immlemann“wird zur Zeitgeprüft, ob weitere Sicherheitsmaß nahmen zur Vermeidung eines ungewollten Abwurfs der Außentanks, z.B. in Form einer Abdeckklappe über der Notabwurfvorrichtung, im Luftfahrzeug eingerüstet werden können.





        SL-Süd-Online                    
                                   Online-Zeitung für Kropp-Stapelholm und Umgebung