HHG - Kropp e.V.

 


HHG Stammtisch zu Gast im neuen Kropper Rathaus

Am Montag, dem 18. November 2019 lud Bürgermeister Stefan Ploog die Mitglieder des HHG zum Stammtisch in das Rathaus .

Bürgermeister Stefan Ploog führte die anwesenden Mitglieder des HHG-Kropp e.V. durch das Rathaus und erklärte die Räumlichkeiten.  

Gemeinsam mit Maike Hinrichsen und Friederike Benckwitz empfing Stefan Ploog die Gäste. Nach einer kurzen Begrüßung durch den HHG Vorsitzenden Carsten Saß ....

...gab Bürgermeister Ploog einen Einblick in das Geschehen rund um Kropp.

Angefangen beim Neubau des Rathauses und dessen Fertigstellung innerhalb von gut 2 Jahren, wies er in diesem Zusammenhang auch auf das neue Bürgerbüro hin, in dem fast alle geläufigen Anliegen der Bürger bearbeitet werden können, ohne dass man verschiedene Büros aufsuchen muss. Außerdem wurden auch die Öffnungszeiten geändert: Mo., Di., Do. und Freitag von 7:oo bis 12:30 Uhr und Donnerstags außerdem noch von 14:00 bis 17:00 Uhr.


Ein weiterer Punkt war die Sperrung von Haus 6 der Geestlandschule. Dadurch fielen einige Fachräume weg und 150 Schüler mussten in Container ausquartiert werden. Mittlerweile liegt trotz laufendem Klageverfahren die Baugenehmigung vor., so dass die Hoffnung besteht, dass nach den Herbstferien 2020 das Haus wieder genutzt werden kann.
Bei der neuen Kindertagesstätte hat sich aufgrund Material- und Arbeitermangel der Zeitplan etwas verschoben. Die Eröffnung soll jetzt voraussichtlich im März 2020 sein.
Im Rahmen der Ortskernentwicklung sprach er noch einmal eine Einladung für den 28. November zum Bürgerforum aus. Mit einem kurzen Bericht über das Bauvorhaben von Wohnungen nahe der Kaserne, sowie über die Erweiterung des Gewerbegebietes durch neu erworbenes Bauland beendete er seinen Einblick in das bisherige und laufende Geschehen der Gemeinde Kropp.

Nach der Beantwortung einiger Fragen und einer kurzen Führung durch das Rathaus lud Bürgermeister Ploog alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss. Wie Stefan Ploog selbst sagte: „Bei mir traditionell zu Currywurst.“

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Plattdeutsch bei den 19. Kropper Herbstgesprächen

Plattdüütsch: Ni blots een Spraak, sünnern al Levensoort? Unter diesem Motto fanden am 14. November 2019 die 19. Kropper Herbstgespräche im Autohaus Thomsen statt.  

Und diese Frage stellte Moderator Carsten Kock nach dem Essen auch den Gästen der Podiumsdiskussion. Eingeladen waren dazu Peter Harry Carstensen (Ministerpräsident SH a. D.), Tanja Thiesen ( Heimatverein Bergenhusen), Johannes Callsen ( Minderheitsbeauftragter von SH) und Matthias Stührwoldt aus Stolpe (Landwirt und Autor).


In seiner Begrüßungsrede verglich Carsten Saß, 1. Vorsitzender des HHG Kropp und Gastgeber, die plattdeutsche Sprache mit einem platten Reifen. „Nur wenn man es wagt, immer wieder dabei zu gehen oder die Sprache zu sprechen“, so Carsten Saß, „nur dann kann man es wirklich lernen und kommt an.“    
Darin waren sich auch die Gäste einig.

„Plattdeutsch ist ein Stück Heimat“, meinte Tanja Thiesen und Peter Harry Carstensen fügte hinzu: „Plattdeutsch nimmt die Distanz, weil man ‚du‘ sagt. Man würde niemals auf die Idee kommen jemanden mit ‚Sie‘ anzureden. Das passt einfach nicht.“ Matthias Stührwoldt nannte Plattdeutsch seine „Opasprache“, denn es waren nicht seine Eltern sondern sein Opa, der immer mit ihm „platt gesnackt“ hat. Johannes Callsen erwähnte, dass zwar gut 75 Prozent die plattdeutsche Sprache verstehen, aber nur höchstens ein Drittel davon sie auch sprechen würde. 

Plattdeutsch war nicht immer beliebt. Vor 40 Jahren wurde sie oft als „nicht fein genug“ eingestuft und war deshalb verpönt. Mittlerweile hat eine Rückbesinnung eingesetzt. Das ist auch ein Grund, warum Plattdeutsch derzeit in 40 Modellschulen als Unterrichtsfach angeboten wird, und auch in gut 400 Kindertagesstätten wird zusätzlich Plattdeutsch, Friesisch oder Dänisch gesprochen.  
Heute gilt Platt fast als moderne Sprache. Es gibt Lieder, Filme, Lehrbücher und diverse andere Sachen auf Plattdeutsch. Und besonders in den Dörfern ist das Plattdeutsch sprechen wieder in. Das gilt für Gemeindevertretungen genauso wie für Vereine und Landjugendgruppen.  
Doch die plattdeutsche Sprache lebt nur, wenn sie gesprochen wird. Darin waren sich alle einig. Man muss sich einfach nur trauen und sollte diejenigen, die einen Anfang damit wagen unterstützen statt zu kritisieren. Vor allem aber, auch hier waren sich alle einig, fehlt die Präsens in den Medien. Statt die Sendezeit dafür zu erweitern, wird sie immer mehr gekürzt, wie auch Matthias Stührwoldt bestätigen konnte.

Wie es mit Plattdeutsch in 25 Jahren aussehen mag, darüber wagte keiner der Gäste eine Prognose. Zur Zeit kann jeder, der diese Sprache sprechen kann, stolz darauf sein. Und vielleicht gibt es in 25 Jahren noch viel mehr stolze Menschen.  

Nach einer kurzen Pause begeisterte Matthias Stührwoldt alle Anwesenden mit einigen kurzen, lustigen Geschichten, natürlich auf „platt“. Er erntete dafür sehr viele Lacher und großen Applaus. 

Im Anschluss daran überreichte der Verein Handel, Handwerk und Gewerbe Kropp e. V. an den Förderverein krebskranker Kinder in Kiel einen Scheck über 1000 Euro, der vom Vorsitzenden Bernd Kruse und dem Schirmherr, Freund und Förderer der Vereins Karl-Heinz Groth entgegengenommen wurde.   

Das sehr schmackhafte Essen vor der Podiumsdiskussion wurde vom Gasthaus Bandholz und dessen unermüdlichen Helferinnen gerichtet und serviert.


Getränke und Service lagen in der Hand von PST.Events.

Das Team um Ingo Paulsen sowie Carsten und Kim Stühmer leistete sowohl im Rahmen der Vorbereitungen sowie am Abend der Herbstgespräche ganze Arbeit.

Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Mitarbeiter*innen vom Bauhof Kropp sowie vom Autohaus Thomsen

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HHG Stammtisch in der

Bäckerei Schmidt in Silberstedt

Zum Stammtisch in der Backstube lud Klaus-D. Lemmermann, Bäckermeister und Eigentümer der Bäckerei Schmidt in Silberstedt, alle Mitglieder des HHG Kropp am 10.Oktober 2019.

V.l. Klaus D. Lemmermann, Carsten Saß, Max Lemmermann 

Gut gelaunt erwarteten er und sein Sohn Max Lemmermann, ebenfalls Bäckermeister und der kommende Nachfolger als Eigentümer, die ungefähr 20 Stammtischteilnehmer. Nach einer kurzen Begrüßung begann der Rundgang durch die Backstube.

13 Mitarbeiter*innen sind teilweise schon seit mehr als 20 Jahren in Silberstedt tätig. Mittlerweile ist die gesamte Bäckerei automatisiert worden. Das beginnt schon bei der Teigzubereitung. Die Rezepturen sind alle über montierte Tablets abrufbar. Schon bei einer falsch abgewogenen Zutat stoppt der Verarbeitungsprozess. Das gewährleistet gleichbleibende Qualität des Produktes. Auch die Außentemperatur spielt bei der Zubereitung eine Rolle, weshalb in den verarbeitenden Maschinen die Temperatur eingestellt werden kann um sie im Sommer wie im Winter auf gleichbleibendem Niveau zu halten. Trotz allem ist noch Handarbeit gefragt. So wird Sauerteig noch per Hand angesetzt. „Gerade bei der Zubereitung der verschiedenen Teige kann viel schief laufen“, erklärte Max Lemmermann. „Das kann nicht jeder, denn schließlich soll die Qualität der Produkte ständig gleich gut sein.“ Auch das Formen von z. B. Brötchen läuft über Maschine. „So ist garantiert, dass die Größe jeden Tag gleich ist“, erläuterte Klaus-D. Lemmermann. 

„Selbst Berliner werden bei uns über Maschinen gefüllt. So bekommt jeder Berliner die gleiche Menge Füllung, was bei Handfüllung nicht immer gegeben ist. Das gilt auch für unsere Konditorei. Nur durch die Maschinen können wir bei jedem Stück die gleiche Menge garantieren“, erzählte er weiter. „Gerade die gleichbleibende Qualität spielt eine wichtige Rolle. Deshalb verkaufen wir in unseren Filialen auch keine Ware vom Vortag.“ 

Bereits um 23:30 Uhr beginnt der Arbeitstag von Klaus-D. Lemmermann. Seine Mitarbeiter fangen zwischen 0:00 und 4:00 Uhr an zu arbeiten. Auch die „Snack-Damen“, meistens Hausfrauen, die sich etwas dazuverdienen, kommen bereits gegen vier Uhr um die Snacks wie z. B. belegte Brötchen für die Filialen vorzubereiten. Um fünf Uhr früh wird die frische Ware aus der Backstube abgeholt um an die Filialen und Kunden verteilt zu werden. Dabei wird die übrig gebliebene Ware vom Vortag zurück in die Bäckerei gebracht. „Ungefähr 15 Prozent unserer Produktion wird entsorgt, entweder als Tierfutter oder als Biogas.“ Lemmermann betont dabei, dass keine Produkte einfach entsorgt werden.

Die Bäckerei Schmidt ist Mitglied im „Verein der Traditionsbäcker Schleswig-Holstein“.

http://traditionsbäcker.de/

Ca. 15 Bäcker haben sich dort zusammengeschlossen um das wahre Handwerk des Backens aufrecht zu halten. Einmal im Jahr wird deshalb auch der Standard der angeschlossenen Mitglieder überprüft, denn als „Traditionsbäcker“ gelten für die Bäckerei Schmidt besondere Vorschriften. So dürfen keine Tiefkühlprodukte und -Teiglinge genutzt werden. Ebenso ist der Einsatz von industriellen Vor und Fertigmischungen, von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und industriellen Flüssigsauer- und Teigsäuerungsmitteln nicht erlaubt. Stattdessen werden hauseigene Vor- und Sauerteige und möglichst viele regionale Produkte verwendet. Eben noch echte Handarbeit. 

Bei einem kleinen Imbiss mit Schnittchen und Kuchenstücken und lockerem Geplauder ging dann auch der Besuch in der Bäckerei Schmidt seinem Ende entgegen.

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Großes Sommerkino in Kropp

Open-Air-Kino ist immer abhängig vom Wetter. Dass es auch anders geht, konnte man am Freitag, dem 09. August in Kropp erleben.

Organisiert von HHG, Regionalmarketing und TSV Kropp gab es bereits am Nachmittag den Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Auf einer großen LED Leinwand gezeigt, waren über 100 Interessierte, überwiegend Kinder, anwesend.

Für die Eltern, die ihre Kinder zum Kino brachten, aber selbst nicht zusahen, gab es ein großes Angebot an Kuchen, Waffeln und Kaffee, das gut genutzt wurde.

Leider spielte der Wettergott nicht lange mit, und so gab es noch während der Nachmittagsvorstellung die ersten Regenschauer. Und das sollte eine ganze Weile so weiter gehen.

Nachdem zum Abend eine größere Leinwand aufgebaut und der Film „Klassentreffen 1.0“ mit etwas Verspätung auf die Zuschauer wartete, hatte auch der Regen ein Einsehen. So konnten die Zuschauer eine Filmkomödie u. a. mit Till Schweiger und mit vielen Lachern im Trockenen genießen.

Nach dem Filmende wurde dann noch mit DJ Manni bis in die Nacht gefeiert, und alle hoffen auf ein neues Open-Air Kino in zwei Jahren.

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Mit dem HHG Kropp e.V. auf hoher See

Zu einem Ausflug zur Kieler Woche starteten die Mitglieder des HHG Kropp am Sonntag, dem 30 Juni 2019.

Bei strahlendem Sonnenschein, gut gelaunt und in einem gut besetzten Bus ging es für alle Teilnehmer ab 15 Uhr von Kropp nach Kiel. Schon auf der Fahrt dorthin war die Stimmung aufgeheitert. Der Besuch der Kieler Woche und der abendliche Segeltörn auf der Kieler Förde mit dem Feuerwerk zum Abschluss sorgten für freudige Erwartung.

Gegen 16 Uhr in Kiel angekommen wurde dann erst einmal in mehreren großen und kleinen Gruppen die "Kieler Woche" unsicher gemacht. Manch einem Teilnehmer mag dabei die vorhandene Zeit von ungefähr 2,5 Stunden zu kurz vorgekommen sein, doch das eigentliche Highlight sollte ja erst noch stattfinden.

Super pünktlich gegen 18:45 Uhr fuhr der Bus dann vom Hauptbahnhof nach Kiel Holtenau zum Tiessenkai. Dort wartete schon der Toppsegelschoner SS "Avatar" auf die Gesellschaft um zum abendlichen Segeltörn ablegen zu können.

Als die Teilnehmer an Bord waren, ging es auch schon los. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung vom Kapitän hieß es nur noch: Genießen. Bei reichlich Getränken und einem Imbiss an Bord wurden Gespräche geführt, gescherzt und gelacht. Wer gerade einfach rum stand, wurde auch schnell mal zum Segelsetzen dazu geholt. Helfende Hände wurden dabei immer gebraucht.

Bei gutem Wind ging es erst einmal Richtung Stadt, dann wurde gewendet und die Strecke führte Richtung Laboe. Das leichte Schwanken des Schiffes bei einigen gesetzten Segeln, die einsetzende Abenddämmerung und die vielen anderen Segel, die immer irgendwo in Sichtweite waren, gaben dem ganzen Törn einen beruhigenden und sanften Ton.


Bei Laboe wurde wieder gewendet und die Strecke Richtung Stadt zum Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche zurückgelegt. Dort sah man vor der Stadt "ein Meer von Booten", die alle auf das Feuerwerk warteten, das mit einiger Verspätung begann. Das Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche war ein Lichtblick, aber leider auch der Abschluss eines unglaublich schönen Segeltörns auf der Kieler Förde.

Zum Gelingen beigetragen haben allerdings auch der Kapitän und das Team der "Avatar". Sie alle waren für Jeden jederzeit ansprechbar, super freundlich und hilfsbereit. Sie haben auch dafür gesorgt, dass die meisten der Gäste bei zunehmender Kälte und Feuchtigkeit an Deck blieben, indem sie Decken und Jacken verteilten. Und sie standen inmitten ihrer Gäste um dem Feuerwerk beizuwohnen.

Die Fahrt mit dem Bus von Kiel zurück nach Kropp war dann allerdings um einiges ruhiger als die Hinfahrt. Gegen 1 Uhr in der Nacht traf der Bus in Kropp ein. Ein wunderschöner vergnüglicher Ausflug auf See ging damit zu Ende. Trotz der vielen Stunden unterwegs war die Zeit wie im Fluge vergangen, und hinterließ nicht nur ein leichtes Bedauern, dass es schon vorbei war, sondern auch unglaublich schöne Erinnerungen an diesen Ausflug.

© SL-Süd-Online 2019

 


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