HHG - Kropp e.V.

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HHG Stammtisch in der

Bäckerei Schmidt in Silberstedt

Zum Stammtisch in der Backstube lud Klaus-D. Lemmermann, Bäckermeister und Eigentümer der Bäckerei Schmidt in Silberstedt, alle Mitglieder des HHG Kropp am 10.Oktober 2019.

V.l. Klaus D. Lemmermann, Carsten Saß, Max Lemmermann 

Gut gelaunt erwarteten er und sein Sohn Max Lemmermann, ebenfalls Bäckermeister und der kommende Nachfolger als Eigentümer, die ungefähr 20 Stammtischteilnehmer. Nach einer kurzen Begrüßung begann der Rundgang durch die Backstube.

13 Mitarbeiter*innen sind teilweise schon seit mehr als 20 Jahren in Silberstedt tätig. Mittlerweile ist die gesamte Bäckerei automatisiert worden. Das beginnt schon bei der Teigzubereitung. Die Rezepturen sind alle über montierte Tablets abrufbar. Schon bei einer falsch abgewogenen Zutat stoppt der Verarbeitungsprozess. Das gewährleistet gleichbleibende Qualität des Produktes. Auch die Außentemperatur spielt bei der Zubereitung eine Rolle, weshalb in den verarbeitenden Maschinen die Temperatur eingestellt werden kann um sie im Sommer wie im Winter auf gleichbleibendem Niveau zu halten. Trotz allem ist noch Handarbeit gefragt. So wird Sauerteig noch per Hand angesetzt. „Gerade bei der Zubereitung der verschiedenen Teige kann viel schief laufen“, erklärte Max Lemmermann. „Das kann nicht jeder, denn schließlich soll die Qualität der Produkte ständig gleich gut sein.“ Auch das Formen von z. B. Brötchen läuft über Maschine. „So ist garantiert, dass die Größe jeden Tag gleich ist“, erläuterte Klaus-D. Lemmermann. 

„Selbst Berliner werden bei uns über Maschinen gefüllt. So bekommt jeder Berliner die gleiche Menge Füllung, was bei Handfüllung nicht immer gegeben ist. Das gilt auch für unsere Konditorei. Nur durch die Maschinen können wir bei jedem Stück die gleiche Menge garantieren“, erzählte er weiter. „Gerade die gleichbleibende Qualität spielt eine wichtige Rolle. Deshalb verkaufen wir in unseren Filialen auch keine Ware vom Vortag.“ 

Bereits um 23:30 Uhr beginnt der Arbeitstag von Klaus-D. Lemmermann. Seine Mitarbeiter fangen zwischen 0:00 und 4:00 Uhr an zu arbeiten. Auch die „Snack-Damen“, meistens Hausfrauen, die sich etwas dazuverdienen, kommen bereits gegen vier Uhr um die Snacks wie z. B. belegte Brötchen für die Filialen vorzubereiten. Um fünf Uhr früh wird die frische Ware aus der Backstube abgeholt um an die Filialen und Kunden verteilt zu werden. Dabei wird die übrig gebliebene Ware vom Vortag zurück in die Bäckerei gebracht. „Ungefähr 15 Prozent unserer Produktion wird entsorgt, entweder als Tierfutter oder als Biogas.“ Lemmermann betont dabei, dass keine Produkte einfach entsorgt werden.

Die Bäckerei Schmidt ist Mitglied im „Verein der Traditionsbäcker Schleswig-Holstein“.

http://traditionsbäcker.de/

Ca. 15 Bäcker haben sich dort zusammengeschlossen um das wahre Handwerk des Backens aufrecht zu halten. Einmal im Jahr wird deshalb auch der Standard der angeschlossenen Mitglieder überprüft, denn als „Traditionsbäcker“ gelten für die Bäckerei Schmidt besondere Vorschriften. So dürfen keine Tiefkühlprodukte und -Teiglinge genutzt werden. Ebenso ist der Einsatz von industriellen Vor und Fertigmischungen, von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und industriellen Flüssigsauer- und Teigsäuerungsmitteln nicht erlaubt. Stattdessen werden hauseigene Vor- und Sauerteige und möglichst viele regionale Produkte verwendet. Eben noch echte Handarbeit. 

Bei einem kleinen Imbiss mit Schnittchen und Kuchenstücken und lockerem Geplauder ging dann auch der Besuch in der Bäckerei Schmidt seinem Ende entgegen.

© SL-Süd-Online 2019

 

Großes Sommerkino in Kropp

Open-Air-Kino ist immer abhängig vom Wetter. Dass es auch anders geht, konnte man am Freitag, dem 09. August in Kropp erleben.

Organisiert von HHG, Regionalmarketing und TSV Kropp gab es bereits am Nachmittag den Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Auf einer großen LED Leinwand gezeigt, waren über 100 Interessierte, überwiegend Kinder, anwesend.

Für die Eltern, die ihre Kinder zum Kino brachten, aber selbst nicht zusahen, gab es ein großes Angebot an Kuchen, Waffeln und Kaffee, das gut genutzt wurde.

Leider spielte der Wettergott nicht lange mit, und so gab es noch während der Nachmittagsvorstellung die ersten Regenschauer. Und das sollte eine ganze Weile so weiter gehen.

Nachdem zum Abend eine größere Leinwand aufgebaut und der Film „Klassentreffen 1.0“ mit etwas Verspätung auf die Zuschauer wartete, hatte auch der Regen ein Einsehen. So konnten die Zuschauer eine Filmkomödie u. a. mit Till Schweiger und mit vielen Lachern im Trockenen genießen.

Nach dem Filmende wurde dann noch mit DJ Manni bis in die Nacht gefeiert, und alle hoffen auf ein neues Open-Air Kino in zwei Jahren.

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Mit dem HHG Kropp e.V. auf hoher See

Zu einem Ausflug zur Kieler Woche starteten die Mitglieder des HHG Kropp am Sonntag, dem 30 Juni 2019.

Bei strahlendem Sonnenschein, gut gelaunt und in einem gut besetzten Bus ging es für alle Teilnehmer ab 15 Uhr von Kropp nach Kiel. Schon auf der Fahrt dorthin war die Stimmung aufgeheitert. Der Besuch der Kieler Woche und der abendliche Segeltörn auf der Kieler Förde mit dem Feuerwerk zum Abschluss sorgten für freudige Erwartung.

Gegen 16 Uhr in Kiel angekommen wurde dann erst einmal in mehreren großen und kleinen Gruppen die "Kieler Woche" unsicher gemacht. Manch einem Teilnehmer mag dabei die vorhandene Zeit von ungefähr 2,5 Stunden zu kurz vorgekommen sein, doch das eigentliche Highlight sollte ja erst noch stattfinden.

Super pünktlich gegen 18:45 Uhr fuhr der Bus dann vom Hauptbahnhof nach Kiel Holtenau zum Tiessenkai. Dort wartete schon der Toppsegelschoner SS "Avatar" auf die Gesellschaft um zum abendlichen Segeltörn ablegen zu können.

Als die Teilnehmer an Bord waren, ging es auch schon los. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung vom Kapitän hieß es nur noch: Genießen. Bei reichlich Getränken und einem Imbiss an Bord wurden Gespräche geführt, gescherzt und gelacht. Wer gerade einfach rum stand, wurde auch schnell mal zum Segelsetzen dazu geholt. Helfende Hände wurden dabei immer gebraucht.

Bei gutem Wind ging es erst einmal Richtung Stadt, dann wurde gewendet und die Strecke führte Richtung Laboe. Das leichte Schwanken des Schiffes bei einigen gesetzten Segeln, die einsetzende Abenddämmerung und die vielen anderen Segel, die immer irgendwo in Sichtweite waren, gaben dem ganzen Törn einen beruhigenden und sanften Ton.


Bei Laboe wurde wieder gewendet und die Strecke Richtung Stadt zum Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche zurückgelegt. Dort sah man vor der Stadt "ein Meer von Booten", die alle auf das Feuerwerk warteten, das mit einiger Verspätung begann. Das Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche war ein Lichtblick, aber leider auch der Abschluss eines unglaublich schönen Segeltörns auf der Kieler Förde.

Zum Gelingen beigetragen haben allerdings auch der Kapitän und das Team der "Avatar". Sie alle waren für Jeden jederzeit ansprechbar, super freundlich und hilfsbereit. Sie haben auch dafür gesorgt, dass die meisten der Gäste bei zunehmender Kälte und Feuchtigkeit an Deck blieben, indem sie Decken und Jacken verteilten. Und sie standen inmitten ihrer Gäste um dem Feuerwerk beizuwohnen.

Die Fahrt mit dem Bus von Kiel zurück nach Kropp war dann allerdings um einiges ruhiger als die Hinfahrt. Gegen 1 Uhr in der Nacht traf der Bus in Kropp ein. Ein wunderschöner vergnüglicher Ausflug auf See ging damit zu Ende. Trotz der vielen Stunden unterwegs war die Zeit wie im Fluge vergangen, und hinterließ nicht nur ein leichtes Bedauern, dass es schon vorbei war, sondern auch unglaublich schöne Erinnerungen an diesen Ausflug.

© SL-Süd-Online 2019

 


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Online-Zeitung für Kropp-Stapelholm und Umgebung