DRK Ortsverein Kropp e.V. spendet

gut gefüllte Lebensmittelbeutel

Foto © Uwe Buchholz

Am Nikolaustag 2019 hatte Uwe Buchholz vom DRK Ortsverein Kropp e.V. in Abstimmung mit der Tafel „selbst einmal Nikolaus gespielt“ und 100 gut gefüllte Lebensmittelbeutel an sozial schwache Familien verteilt. Auch einige Milka Weihnachtstüten fanden den Weg in Kinderhände.

Wir werden diesen Personenkreis auch weiter unterstützen“, meinte dazu Uwe Buchholz. „Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf von Armut betroffene Kinder und Jugendliche. Im letzten Sommer gab es mit diesen Familien einen Ausflug in die Tolk-Schau, und wir bekamen sehr viel Freude und Dankbarkeit zu sehen. Auch im nächsten Sommer werden wir diese Kinder wieder zu einem Ausflug einladen.“

Diese Freude und Dankbarkeit bekam Uwe Buchholz auch an diesem Nikolaustag wieder zu spüren. Die prall gefüllten Beutel kamen für die Familien überraschend und wurden mit viel Neugier und leuchtenden Augen angenommen.

Danke“ sagt Uwe Buchholz auch den Helfern der Tafel für die problemlose und gute Zusammenarbeit.

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Bürgerforum -  Ortskern Kropp im Rahmen der Städebauförderung

Die Gemeinde Kropp lud ihre Einwohner am 28.November 2019 zu einem Bürgerforum ein um das Entwicklungskonzept „Ortskern“ im Rahmen der Städtebauförderung vorzustellen.

Bürgermeister Stefan Ploog erwähnte nach seiner kurzen Begrüßung, dass Kropp bereits 2017 einen Hinweis auf dieses Förderprogramm erhalten hatte. Mit einem groben Konzept bewarb sich die Gemeinde und wurde im November 2017 in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen.

Dadurch erhält Kropp eine Förderung durch Bund und Länder in Höhe von 2/3 der anfallenden Kosten. Dieser Betrag wird nicht als Darlehen gewährt und muss deshalb nicht zurückgezahlt werden. Danach wurde die „BIG Städtebau“ durch die Gemeinde Kropp mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen beauftragt. Dazu gehören Erstellung, Analyse und Bewertung eines Maßnahmenkonzepts, Gespräche mit Schlüsselakteuren und betroffenen Eigentümern und eine öffentliche Info- und Diskussionsveranstaltung. Und jetzt gibt es die ersten Ergebnisse.

Andreas Kiefer, Projektleiter der BIG Städtebau GmbH, erzählte von der ersten Bestandsaufnahme durch die Ortsbegehung. Dazu meinte er, dass das Einzelhandelskonzept im Ort gut aufgestellt, verkehrstechnisch aber einiges nachzuholen sei, damit Kropp zukunftsfähig und attraktiv bleibe. Deshalb wurde auch das ursprünglich für die Förderung vorgesehene Gebiet etwas erweitert. Wichtig sei jetzt die Identifikation von Missständen für spätere Ziele.

Für das dafür nötige Verkehrsgutachten wurde die Firma VTT Planungsbüro Hamburg (VTT – Verkehr, Technik, Telematik) beauftragt, die von Ronald Mehling und Dietrich Stempel vertreten wurde. An den drei Haupt-Problem-Punkten Kreuzung Hauptstraße-Poststraße, Pumpmannseck und im Bereich von Schule und Kindergärten wurden bereits Messungen und Zählungen mit der Videokamera vorgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass im Bereich von Schule und Kindergärten gerade morgens leichter Stau entsteht, der durch den neuen noch im Bau befindlichen Kindergarten wahrscheinlich noch verschärft wird. An einer Lösung wird noch gearbeitet. Allerdings sollten die Straßenübergänge vor der Schule deutlicher markiert werden, da sie zum Teil sehr schlecht sichtbar seien.


Auch für den Bereich Pumpmannseck gäbe es mehrere Ideen, die allerdings aufgrund des geringen Platzes am Ort bei der Durchführung für Schwierigkeiten sorgen würden. Für den Bereich der Kreuzung Hauptstraße-Poststraße erwägt die Gemeinde einen Kreisverkehr um den Stillstand während der Hauptzeit zu entschärfen. Der Platz dafür sei vorhanden, doch während der Bauphase von drei bis vier Monaten sei die Straße nur einspurig befahrbar. Dabei müsste auch sichergestellt werden, dass nicht nur PKW`s, sondern auch größere Gespanne den Kreisverkehr mühelos überqueren können.

Problematischer sei hingegen das Thema „Fahrradweg“. Aufgrund der beengten Verhältnisse müsse man sich noch eingehender mit dem Thema befassen, bevor eine Lösung angeboten werden kann.

Insgesamt müsse noch viel geplant werden, dennoch hege man die Hoffnung, dass das gesamte Verfahren im Sommer 2020 abgeschlossen werden kann. Für die Umsetzung wird mit einem Zeitraum von 12 bis 15 Jahren gerechnet.

Bei allem "good Will" scheint in den vielen Gedankenspielen noch eine Menge Luft nach oben.... schaun mer mal.

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Leuchtende Augen beim Knusperhaus basteln

Zu Weihnachten gehören auch die beliebten Knusperhäuschen. Deshalb luden das Autohaus Thomsen und die Bäckerei Schmidt im Autohaus am 25. November 2019 zum Knusperhaus basteln ein. Über 40 Kinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, wollten sich diesen Spaß nicht entgehen lassen.

Klaus D. Lemmermann und C. Saß

Die Lebkuchen für das Häuschen, mit frischen Zutaten gebacken von der Bäckerei Schmidt, wurden vor Ort von Bäckermeister und Inhaber der Bäckerei Klaus-D. Lemmermann und seinem Sohn, Bäckermeister Max Lemmermann, mit Zuckerguss zusammengesetzt.

Danach ging es an das Verzieren. Mit welchen Süßigkeiten die Kinder ihr Haus verschönern wollten, konnten sie sich selbst aussuchen. Die Auswahl daran war groß. Gesponsert wurden die Naschsachen vom Edeka Markt Jensen aus Kropp.

Und die Kinder nutzten diese Auswahl mit Begeisterung. Für jeden war etwas dabei. Voller Freude und mit viel Spaß fertigten sie wahre kleine Kunststücke, die fast zu schade zum Aufessen sind, und von denen dennoch einige mit Sicherheit Weihnachten nicht erleben werden.

Und auch die anwesenden Eltern kamen nicht zu kurz. Wenn sie nicht gerade dabei waren ihren Kindern zu helfen, konnten sie bei Kaffee aus dem Autohaus und leckerem Backwerk von der Bäckerei Schmidt ein wenig entspannen.

Die 10 Euro Unkostenbeitrag für jedes Häuschen werden gespendet. In diesem Jahr geht der Erlös an die Tafel in Kropp.

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Weihnachtliches Treiben auf dem Kropper Budenzauber

Foto: 2018 Archiv SL-Süd-Online

Der Kropper Budenzauber öffnet wieder seine Türen. Jeden Adventsfreitag und Adventssamstag von 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr warten auf die Budenzauberbesucher auf dem "Alten Viehmarkt" im Herzen von Kropp leckere Heißgetränke und kleine Snacks. Angeboten werden diese von den Vereinen: Freiwillige Feuerwehr Kropp, Handel-, Handwerk- und Gewerbeverein Kropp (HHG), DRLG und Wasserfreunde Kropp, dem Kropper Jugendzentrum (JUZ) und dem Förderverein Geestlandschule.


Am 06. Dezember kommt sogar der Nikolaus ab 16:00 Uhr auf den Budenzauber mit einem Sack voller Leckereien, die an kleine und große Kinder verteilt werden.
Der HHG führt in diesem Jahr wieder eine Tombola durch, bei der es zum Beispiel einen Rundflug, ein Funkhaus Besuch bei RSH und ein Wochenende mit einem Neuwagen zu gewinnen gibt. Lose können während des Budenzaubers am HHG Punschstand gekauft werden. Die Verlosung findet am 21.12. statt.  Alle erwirtschafteten Einnahmen aus dem Budenzauber werden der Kropper Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.

Text: PM M.Hinrichsen

Auf zum Eisstockschießen   2019 nach Kropp

Foto: 2018 Archiv SL-Süd-Online

Am 14.12.2019, dem dritten Adventssamstag, findet um 15:00 Uhr zum dritten Mal das Eisstockschießen auf dem "Alten Viehmarkt" in Kropp statt.

Bei der vom Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe in Zusammenarbeit mit dem Regionalmarketing organisierten Veranstaltung treten Mannschaften (3 - 6 Personen) gegeneinander an und versuchen, die eigenen Eisstöcke möglichst nah an einen festgelegten Punkt auf der mobilen Eisstockbahn zu schießen. Die Siegermannschaft erhält einen Pokal und eine Siegprämie. Als Mannschaften teilnehmen können z.B. Firmen, Familien, Freunde, Vereine oder auch Verbände.

Der Kropper Budenzauber öffnet seine Türen an diesem Tag bereits um 15:00 Uhr, sodass sich die Teilnehmer und Besucher des Eisstockschießens dort zwischendurch mit leckeren heißen und kalten Getränken und Speisen stärken können. Ponyreiten, Musik und weitere Attraktionen erwarten die Besucher an diesem Tag.

Interessierte können sich bis zum 09.12.2019 beim Regionalmarketing Kropp/Stapelholm unter m.hinrichsen@amt-ks.de<m.hinrichsen@amt-ks.de> oder telefonisch (04624/72-70) anmelden.

Text: PM M.Hinrichsen

Knusperhaus basteln

im Autohaus Thomsen

Die Adventszeit naht, und mit ihr die Zeit der Knusperhäuschen. Und so können alle kleinen Leckermäulchen am 25. November von 15 bis 16 Uhr und von 16 bis 17 Uhr im Autohaus Thomsen wieder beim jährlichen Kunsperhaus basteln ihr Knusperhäuschen verschönern.  

Die Lebkuchen werden von der Bäckerei Schmidt mit frischen Zutaten selbst gebacken und vor Ort zusammengesetzt, um dann von fleißigen Händen mit allerlei Süßigkeiten verziert zu werden.    
Der Unkostenbeitrag von 10 Euro je Haus sichert jedem Teilnehmer die Mitnahme „seines“ Lebkuchenhäuschens zu. Der Erlös wird dann später zu Gunsten der Tafel in Kropp gespendet.

Da die Gruppengröße auf maximal 30 Kindern beschränkt ist, wird um Anmeldung im                            Autohaus Thomsen  (Tel. 04624 80450) oder bei der Bäckerei Schmidt  (Tel. 04624 451209) gebeten.  

Übrigens: Auch Eltern und Großeltern sind immer gern dabei gesehen.


Stromtrasse Mittelachse

Schleswig-Holstein ist Vorreiter in der Nutzung der Windenergie. Schon heute werden bei kräftigem Wind mehr als 6.000 Megawatt Windenergie produziert, gut das Dreifache von dem, was vor Ort verbraucht wird. Doch aufgrund steigender Einspeiseleistung durch erneuerbare Energien reichen die alten Leitungen für den Transport nicht mehr aus, weshalb der Ersatz der Leitung zwischen dem Umspannwerk Hamburg/Nord bei Norderstedt und der Bundesgrenze zu Dänemark erforderlich ist.

An der L 40 Nähe Klein Bennebek April 2019....

...und am 1. November 2019....

ie 220-kV-Freileitung zwischen Hamburg und Dänemark besteht seit 1971 und muss jetzt auf etwa insgesamt 150 Kilometern Länge durch eine neue 380-kV-Freileitung ersetzt werden, damit sieben Mal so viel grüner Strom transportiert werden kann wie bisher. Diese „Mittelachse“ unterteilt sich in drei Abschnitte: Audorf - Hamburg/Nord, Audorf – Flensburg und Flensburg – Dänemark. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme aller drei Abschnitte können bis zu 3.000 MW Strom aus erneuerbaren Energien aufgenommen und transportiert werden.

„In verschiedenen Regelwerken ist vorgeschrieben, dass im Fall eines Ersatzneubaus die bestehende Trasse vorrangig für den Neubau zu nutzen ist bzw. eine neue Trasse parallel zur bestehenden Trasse gebaut werden soll. TenneT (ausführende Firma) hat sich dementsprechend bei den Planungen am Verlauf der bestehenden 220-kV-Leitung orientiert, auch um Konflikte mit der Umgebung zu vermeiden. Die bestehende 220-kV-Leitung bleibt unverzichtbar für die Stromversorgung und bleibt in Betrieb  solange gebaut wird.

Nähe Friedrichsanbau 1. November 2019

Das bedeutet, dass die neuen Masten nicht an exakt gleicher Stelle errichtet werden wie die bestehenden Masten. Sie werden in der Regel in einem Abstand von etwa 40 Metern rechts oder links neben der bestehenden Leitung errichtet.

Von dem Vorrang des Baus in bestehender Trasse ist TenneT in Einzelfällen abgewichen. Aber nur dann, wenn mit vertretbarem zeitlichen und wirtschaftlichen Mehraufwand und ohne bedeutende Nachteile für Natur und Landschaft eine erhebliche Entlastung des Wohnumfeldes für Anwohner erreicht wurde.

Im Abschnitt Audorf – Hamburg/Nord beginnt die neue Leitung im Umspannwerk Audorf im Gemeindegebiet Osterrönfeld (Schleswig-Holstein) und endet im Bereich des Umspannwerks Hamburg/Nord. Dabei berührt sie die Gemeindegebiete Alveslohe, Arpsdorf, Aukrug, Bargstedt, Bimöhlen, Bokel, Brammer, Ehndorf, Ellerau, Emkendorf, Gnutz, Großenaspe, Hardebek, Hasenmoor, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Lentföhrden, Norderstedt, Nützen, Osterrönfeld, Padenstedt, Quickborn, Schacht-Audorf, Schmalfeld und Schülldorf. 

Die seit dem 29. März 2018 planfestgestellte Trasse Audorf – Flensburg sieht vor, in Teilbereichen die bestehende Trasse zu verlassen und durch Umverlegung der Leitung Ortslagen wie Schülldorf, Schacht-Audorf, Tarp oder Klein Bennebek zu umgehen. Zu den betroffenen Gemeinden zählen die Gemeinde Osterrönfeld, Schülldorf, Schacht-Audorf, Ostenfeld, Rade b. Rendsburg, Borgstedt, Rickert, Alt Duvenstedt, Owschlag, Tetenhusen, Kropp, Klein Bennebek, Börm, Groß Rheide, Ellingstedt, Hüsby, Schuby, Lürschau, Jübek, Bollingstedt, Langstedt, Tarp, Oeversee und Handewitt.“  (Quelle: TenneT TSO GmbH)

Der südliche Abschnitt von Hamburg/Nord nach Audorf ist bereits in Betrieb. Die bisher bestehende 220-kV-Leitung wurde bereits zurückgebaut. 166 Masten wurden demontiert, mehr als 1100 Tonnen Stahl recycelt, eine Menge, die für den Bau von zwei 350 Meter langen ICE-Zügen reichen würde. Der zweite Abschnitt der sogenannten Mittelachse verläuft über eine Länge von 70 Kilometern. Zwischen Kropp und Klein Bennebek war der Bau der Masten vor kurzem gut zu sehen. Jetzt erfolgen die Anschlüsse der Leitungen.

Nähe Tetenhusen 1. November 2019

Oft liegen die Standsorte der alten und neuen Strommasten sehr nah beieinander, so dass bei den Arbeiten an den Hochspannungsmasten der Strom abgestellt werden muss. Allerdings muss die Stromversorgung während der Baumaßnahmen gesichert sein, deshalb wurden in manchen Bereichen eine Umleitung, sogenannte Provisorien, errichtet. Diese Masten gleichen einem Portal oder Tor aus Stahl. Ein neuer Typ des Provisoriums sieht aus wie eine gewöhnlicher Mast, jedoch geht er nicht so tief in den Boden hinein. Sämtliche Provisorien werden nach Inbetriebnahme der Leitung wieder vollständig demontiert.

Insgesamt werden für die gesamte geplante Erneuerung 229 Freileitungsmasten benötigt. Um die Lücke der Stromachse mit dem dänischen Stromnetz zu schließen, müssen noch weitere rund 10 Kilometer erneuert werden. Das ist dann der dritte und letzte Abschnitt. Es ist geplant die beiden Abschnitte bis zur Bundesgrenze möglichst zeitgleich fertigzustellen. Die Inbetriebnahme der gesamten Leitung zwischen dem Umspannwerk Audorf und dem dänischen Stromnetz soll voraussichtlich im Jahr 2020 erfolgen. Danach werden auch im Abschnitt Audorf – Flensburg ca. 170 alte Masten aus der Landschaft verschwinden.

Weitere Informationen finden Sie hier durch einen "Klick"


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Vorläufiges Untersuchungsergebnis zum ungewollten Abwurf der TORNADO-Außentanks am 19. Sept. 2019

Symbol-Foto

Am 19.09.2019 gegen 15.40 Uhr verlor ein TORNADO Luftfahrzeug zwei Außentanks über Land auf der Rückkehr aus dem Übungsgebiet in der Nähe der Lübecker Bucht. Die Außentanks sind auf unbewohnten Gebiet neben der Ortschaft Pansdorf auf offenem Feld aufgekommen.

Glücklicherweise ist dabei kein Personenschaden entstanden. Bis Freitag, den 20.09.2019, konnten die Tanks durch eine Bergecrew des Taktischen Luftwaffengeschwa-ders 51 „Immelmann“ sichergestellt und nach Jagel verbracht werden.Unmittelbar nach der Landung des betroffenen Luftfahrzeuges wurde die Untersuchung des Vorfalls durchden Flugsicherheitsoffizier des Geschwaderseingeleitet.Neben der techni-schen Überprüfung des Luftfahrzeuges wurde die Befragung der Besatzung durchgeführt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kann ein technischer Defekt an dem betroffenen Luftfahr-zeug ausgeschlossen werden, so dass davon ausgegangen wird, dass es sich bei dem Abwurf der Außentanksum menschliches Versagen handelte.

Die Luftfahrzeugbesatzung befand sich auf einem Übungsflug mit einem Luftfahrzeug (Trainerversion), welches von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann. Der verantwortliche Luftfahrzeugführer und Fluglehrer saß im hinteren Cockpit. Der Flugauftrag beinhaltete simulierte Luftangriffsverfahren, in deren Verlauf es ungewollt zur Absprengung der Außentanks durch den Fluglehrer kam. Der genaue Ablauf des Zwischenfalls ist zurzeit Gegenstand der weiteren Untersuchungen. Ein Flugverbot für die betroffene Besatzung wird nicht ausgesprochen.

Auf Vorschlag des Taktischen Luftwaffengeschwaders51 “Immlemann“wird zur Zeitgeprüft, ob weitere Sicherheitsmaß nahmen zur Vermeidung eines ungewollten Abwurfs der Außentanks, z.B. in Form einer Abdeckklappe über der Notabwurfvorrichtung, im Luftfahrzeug eingerüstet werden können.






Gemeinsam gegen Blutkrebs

Typisierung beim SSV Klein Bennebek

Blutkrebs kann jeden treffen. In jedem Alter, unabhängig von der Herkunft. Etwa alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Patient an Blutkrebs. Nur ein Drittel davon findet Hilfe durch Familienangehörige.

Für Jörg aus Alt-Bennebek kam der Schock vor ein paar Wochen: Jörg ist an Leukämie erkrankt und benötigte eine Stammzelltransplantation. Aber er hatte aber Glück im Unglück: Jörg hatte „seinen“ Spender gefunden und somit eine zweite Chance auf Leben! Viele andere Betroffene Patienten haben dieses Glück nicht. Um ihnen zu helfen, organisierte der SSV Klein Bennebek in Jörgs Namen eine Aktion zur Gewinnung neuer Stammzellspender.

Wir wollten Jörg helfen“, so Jan Hensen vom SSV Klein Bennebek. „Aber Jörg hatte zum Glück sehr schnell einen Spender gefunden. So haben wir beschlossen, mit diesem Aufruf auch anderen Betroffenen eine Chance auf Hilfe zu geben.“

„Stäbchen rein – Spender sein.“ Mit diesem Slogan warb vor einiger Zeit die DKMS für neue Stammzellspender. „Wir haben mit denen Kontakt aufgenommen“, erzählte Jan Hensen weiter.

Und so war am Samstag, dem 14. September 2019 ein Mitarbeiter der DKSM vor Ort in Klein Bennebek. Freiwillige Helfer vom SSV und den Gemeinden Klein Bennebek und Groß Rheide trafen sich im Sportlerheim und ließen sich in die Registrierung von Stammzellspender einführen.

„Für diese Aktion gab und gibt es sehr viele Sponsoren, die uns finanziell helfen diese Registrierung möglich zu machen“, so Jan Hensen weiter. „Jede Registrierung kostet Geld, da jede Spende in einem Labor bestimmt werden muss. Als Verein wären uns ohne die Spenden die Hände gebunden.“

Die vielen freiwilligen Helfer, die ihre Freizeit dafür opferten, und die vielen verschiedenen Sponsoren zeigen die Wichtigkeit dieser Aktion. Und das mit großem Erfolg. Mehr als 100 Bürger im Alter von 17 bis 55 Jahren ließen sich als Stammzellspender registrieren und geben damit Betroffenen eine neue Hoffnung.

 

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